Verbale Entgleisungen gegenüber der AfD: Panik bei den Einheitsparteien spürbar

Im politischen Duell hat die jüngste Entgleisung der FDP-Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann für Aufsehen gesorgt. Die Wortwahl der Politikerin in ihrer Rede beim Neujahrsempfang am 14. Januar 2024 in Düsseldorf wird vermutlich in die An(n)alen der politischen Auseinandersetzungen eingehen. Strack-Zimmermanns Vergleich der AfD mit einem “Haufen Scheiße” und ihre Bezeichnung unserer Wähler als „(Schmeiß-)Fliegen“ offenbaren mehr als nur eine missglückte Metapher; sie zeugen von einer tiefsitzenden Panik und einem erschreckenden Kontrollverlust innerhalb der etablierten Parteienlandschaft. Mit eben jenem Kontrollverlust reiht sich die polemische Pseudoliberale in die Reihen der Markus Söders (AfD als „Parasitärer Haufen“) und Hendrik Wüsts (die AfD sei eine „Nazi-Partei“) dieses Landes ein.

Wir könnten uns verletzt zeigen oder gar Empörung simulieren, aber ehrlicherweise empfinde ich eine gewisse Genugtuung angesichts dieser Rhetorik. Es ist die Art von Sprache, die aufkommt, wenn Argumente fehlen und die politische Auseinandersetzung in die Sphäre des Persönlichen abrutscht.

Derartige Äußerungen sind symptomatisch für das, was viele in Deutschland schon seit geraumer Zeit spüren: eine Sehnsucht nach wirklichen Veränderungen und neuen politischen Optionen. Die etablierten Parteien scheinen sich dieser Sehnsucht nicht mehr gewachsen zu zeigen. Stattdessen lassen sie sich zu Ausbrüchen hinreißen, die nicht nur den politischen Diskurs vergiften, sondern auch die klaffende Lücke zwischen Partei und Volk noch weiter vergrößern. Statt unsere Wähler mit abwertenden Vergleichen zu entmenschlichen, läge es im Interesse einer lebendigen Demokratie, den Dialog zu suchen und auf die Sorgen der Menschen einzugehen.

Unsere Partei ist nicht trotz, sondern gerade wegen der Unzulänglichkeiten und Fehler der aktuellen Regierungsparteien in ihrer Stärke gewachsen. Wir haben es verstanden, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen und Lösungen anzubieten, wo andere seit teilweise Jahrzehnten nur Lippenbekenntnisse lieferten. Die verzweifelte Rhetorik der Frau Strack-Zimmermann und Konsorten könnte somit als der letzte Hilferuf gedeutet werden, bevor das Schiff der „Einheitsparteien“ im Fahrwasser ihrer eigenen Misswirtschaft und Entfremdung von den Wählern versinkt. Anstatt zu versuchen, politisch anders Denkende mit deftigen Worten zu degradieren, sollten wir alle daran arbeiten, die Debatte wieder dahin zu lenken, wo sie hingehört: Zur Diskussion von Problemen und Lösungen, die unser Land voranbringen.

Wir stehen mit unserer AfD bereit, unsere politischen Konzepte und Ideen einer breiten Wählerschaft nahezubringen. Wir sind überzeugt, dass unsere Politik der vernünftigen Alternativen den Beleg liefern wird, dass der Wählerzulauf unserer Partei kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat harter Arbeit und echter bürgernaher Politik ist. Für Schleswig-Holstein kann ich sagen: Wir freuen uns auf einen Europa-Wahlkampf, in dem Argumente statt Beleidigungen die Oberhand gewinnen.

Kurt Kleinschmidt
Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Schleswig-Holstein

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