Der Landesverband der AfD in Schleswig-Holstein

Die AfD Schleswig-Holstein ist der Landesverband der Partei Alternative für Deutschland in Schleswig-Holstein. Der Landesverband wurde am 27. April 2013 auf dem Gründungsparteitag in Brügge gegründet. Mit dem Ingenieur und Nautiker Jörg Nobis als Spitzenkandidaten trat die Landespartei erstmals zur Landtagswahl 2017 an und zog nach dem Wahlergebnis von 5,9% mit einer fünfköpfigen Fraktion in den Landtag von Schleswig-Holstein ein. Bei der Bundestagswahl zogen im selben Jahr aus unserem AfD-Landesverband der Wirtschaftsingenieur Dr. Bruno Hollnagel und der Arzt und Universitätsdozent Prof. Dr. Axel Gehrke in den 19. Deutschen Bundestag ein. Seit 2021 ist die AfD Schleswig-Holstein mit dem Richter am Oberlandesgericht a. D. Gereon Bollmann im Bundestag vertreten.

In Schleswig-Holstein sind die nördlichsten Landkreise Deutschlands zu finden: Nordfriesland und Schleswig-Flensburg.
In Schleswig-Holstein sind die nördlichsten Landkreise Deutschlands zu finden: Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Im Süden grenzt unser Bundesland an Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Norden ist die deutsch-dänische Grenze.

Kommunalwahlen

Am 6. Mai 2018 nahm die AfD erstmals an den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein teil und zog erfolgreich in elf Kreistagen und zwei Ratsversammlungen in Fraktionsstärke ein, sowie in drei Gemeindeparlamente. Dort sind unsere Abgeordneten überall noch heute vertreten. Unsere Ergebnisse bei den Kommunalwahlen 2018 lauteten im einzelnen: Kiel 5,9% (3 Sitze), Lübeck 5,1% (3), Dithmarschen 5,6% (3), Hzgt.-Lauenburg 7,7% (4), Nordfriesland 3,6% (2), Ostholstein 6,0% (4), Pinneberg 7,0% (4), Plön 5,7% (3), Rendsburg-Eckernförde 4,1% (3), Schleswig-Flensburg 3,7% (2), Segeberg 7,5% (5), Steinburg 6,1% (3), Stormarn 6,6% (4). Außerdem zog die AfD in die Stadtparlamente von Kaltenkirchen und Norderstedt ein, sowie in eine Gemeindevertretung in Nordfriesland. Der Landesdurchschnitt unserer kommunalen Ergebnisse betrug 5,5%, wobei wir in der kreisfreien Stadt Neumünster nicht angetreten waren, was den Durchschnitt etwas nach unten verfälschte. Es gilt allerdings bei Kommunalwahlen keine Fünfprozenthürde, anders als bei der Landtagswahl. Die nächsten Kommunalwahlen finden am 14. Mai 2023 statt.

Die AfD Schleswig-Holstein wird durch den Richter am OLG a. D. Gereon Bollmann im Bundestag vertreten.
Die AfD Schleswig-Holstein ist mit dem Richter am OLG a. D. Gereon Bollmann im Bundestag vertreten.

Bundesweite Wahlen

Die AfD Schleswig-Holstein erzielte außerdem bei der Europawahl 2019 ein Landesergebnis von 7,5% (2014: 6,8%). Bei Bundestagswahlen kamen wir auf 6,8% (2021), 8,2% (2017) und 4,6% (2013).

Landtagswahl 2022

Obgleich die AfD Schleswig-Holstein von 2017 bis 2022 fünf Jahre lang in den Umfragen aller Institute ausnahmslos zwischen 5% und 7% lag – in der Regel bei 6% – und auch alle unsere sonstigen Wahlresultate über 5% lagen (teilweise sogar deutlich; siehe oben), ergab die 20. Landtagswahl am 8. Mai 2022 für die AfD nur ein Ergebnis von 4,4%, wodurch wir leider überraschend an der Fünfprozenthürde scheiterten und seit Juni 2022 nicht mehr im Landtag vertreten sind. Bis dahin hatte sich die AfD-Gruppe in Kiel als einzige wahre Oppositionspartei mit viel Expertise für die Belange der Bürger engagiert. Die Wahl des 21. Landtages findet voraussichtlich im Mai 2027 statt.

Daten zu unserem Landesverband

Unser Landesverband besteht derzeit aus 14 Kreis- und Stadtverbänden. Unsere Landesgeschäftsstelle ist in der Landeshauptstadt Kiel. Finden Sie unten alle wichtigen Links und Kontaktinformationen zum Landesverband der Alternative für Deutschland in Schleswig-Holstein.

Wichtige Seiten:

AfD Kurt Kleinschmidt
Seit August 2022 ist Kurt Klaus Kleinschmidt Landesvorsitzender.

Unsere Landesvorsitzenden – von der Gründung bis heute:

  • Jannis Andrae, Ulrike Trebesius (2013 – 2015)
  • Thomas Thomsen, Markus Scheb (2015 – 2016)
  • Bruno Hollnagel, Jörg Nobis (2016 – 2017)
  • Doris v. Sayn-Wittgenstein (2017 – 2018)
  • Bruno Hollnagel, Matthias Niemeyer (kommissarisch, 2018 – 2019)
  • Doris v. Sayn-Wittgenstein (2019)
  • Roland Kaden, Joachim Schneider (kommissarisch, 2019)
  • Joachim Schneider (kommissarisch, 2019 – 2022)
  • Kurt Klaus Kleinschmidt (seit August 2022)


Über Schleswig-Holstein

Das Bundesland Schleswig-Holstein ist mit rund 16.000 km² und nur 184 Einwohnern pro km² ein vergleichsweise dünn besiedeltes kleines Flächenland. In Schleswig-Holstein leben rund 2,9 Mio. Menschen, davon ca. 2,3 Mio. Wahlberechtigte. In der Landeshauptstadt Kiel befindet sich auch das Landesparlament. Weitere Oberzentren sind die Großstadt Lübeck sowie die Mittelstädte Flensburg und Neumünster.

In ökonomischer Hinsicht lassen sich drei Großräume unterscheiden: die prosperierende Metropolregion Hamburg, auch „Speckgürtel“ genannt (mit Maschinenbau und Dienstleistungen), die Westküste, an der Landwirtschaft, Tourismus und Windkraftanlagen dominieren, und die Hafenstädte an der Ostküste (insbesondere Lübeck, Kiel und Flensburg) mit Handel, Verkehr, Schiffbau und Tourismus. Nach Bayern und Baden-Württemberg besteht in Schleswig-Holstein die drittniedrigste Arbeitslosenquote Deutschlands.

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