Geisterfahrt beendet: Erste Versuchsstrecke für E-Lkw wird wieder abgebaut!

Schaden für den Steuerzahler: 190 Millionen Euro! Aus dem – ehemaligen – Automobilland Baden-Württemberg erreicht uns die Nachricht, daß die dortige Elektrifizierung einer Autobahnteilstrecke wieder abgebaut wird. Grund: andauernde technische Probleme, Ineffektivität. Auch in Schleswig-Holstein dürfen sich Autofahrer darüber wundern, warum an der A1 südlich von Lübeck Strommasten stehen, die von niemandem genutzt werden.

Der energiepolitische Schildbürgerstreich, die Autobahn zu elektrifizieren, statt das Bundesland mit der niedrigsten Elektrifizierungsquote für Bahnstrecken endlich in die Neuzeit zu transportieren, ist dem Wahn einer Politik geschuldet, die von grüner Ideologie statt von naturwissenschaftlichen Fakten und ökonomischen Tatsachen geleitet ist. Welche Spedition schafft mal eben Lkw zum Stückpreis von 1,5 Mio. € an, während bewährte und saubere Diesel-Fahrzeuge verschrottet werden sollen?

Die Teststrecken für elektrisch betriebene Lastwagen waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt, aber in Berlin ist man derart abgehoben, daß man keinerlei wirtschaftlich machbare Alternativen zuläßt und stattdessen auf angeblich „grünen“ Strom setzt, der täglich teurer wird. Da der Güterbahnverkehr längst an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, bleibt der Lkw unerläßlich für ein Industrieland wie Deutschland.

Wir fordern daher: Geisterfahrt sofort beenden und keine weiteren Experimente, ohne auf die Praktiker aus der Logistikbranche zu hören!

Volker Schnurrbusch
Stellv. Landesvorsitzender
Verkehrspolitischer Sprecher

Siehe auch: SHZ-Artikel über Listenkandidat Platz 16 für das Europaparlament, Volker Schnurrbusch

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