Brunsbüttel: Terminal für Flüssiggas auf der Kippe

Die Jamaika-Regierung hat sich einmal mehr verrechnet: Steht das in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) geplante Terminal für Flüssiggas (LNG) auf der Kippe? Einer der Hauptinvestoren hat soeben seine Beteiligung abgeschrieben und glaubt offenbar nicht mehr an den Erfolg des Unterfangens. Das mit hunderten von Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln subventionierte Terminal sollte laut Landesregierung für mehr Unabhängigkeit von Gaslieferungen aus Russland sorgen. Doch der Preis dafür wäre hoch:

Denn neben den Steuermillionen würde voraussichtlich Gas aus den USA und Katar in Schleswig-Holstein angeliefert werden. Warum Gas, das durch „Fracking“ gewonnen wird oder noch mehr Handel mit dem dubiosen Emirat vom Golf besser sein soll als verlässliche Lieferungen aus den schier unerschöpflichen Vorkommen in Osteuropa, ist bisher das Geheimnis von CDU und FDP geblieben, die sich für das teure Terminal eingesetzt haben. Die Grünen wollen am liebsten gar kein Gas ins Land holen, weil sie immer noch glauben, dass Wind und Sonne auch bei Flaute und Wolken genügend Energie liefern.

Die AfD spricht sich als einzige Partei ganz klar für Nord Stream 2 aus, das gerade von grünen wirtschaftsfeindlichen Bundesministern torpediert wird. Nur Gas aus Russland kann die Risiken der „Energiewende“ ausgleichen. Bei aller Kritik an der russischen Staatsführung hat diese bisher immer ihre Lieferverpflichtungen eingehalten. Das LNG-Terminal in Brunsbüttel ist so überflüssig wie das schmutzige Gas aus den USA!

Quelle: Volker Schnurrbusch

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