Einzelhandel: Lockdown-Kosten bis zu 40 Milliarden Euro

100 Tage Lockdown haben dem Einzelhandel immens zugesetzt. Der deutsche Handelsverband (HDE) schätzt Umsatzausfälle für von den Schließungen betroffenen Einzelhändlern seit dem 16. Dezember auf 35 bis 40 Milliarden Euro. Es werden milliardenschwere Umsatzausfälle für viele Nicht-Lebensmittelhändler seit dem vor Weihnachten verhängten Lockdown beklagt. Nach 100 Tagen Lockdown ist ein großer Teil dieser Branche in existenziellen Schwierigkeiten.

Uwe Witt, Obmann im Ausschuss für Arbeit & Soziales äußert sich dazu folgendermaßen: 
„Viele Nicht-Lebensmittelhändler sind, seitdem die Türen ihrer Geschäfte nicht mehr öffnen dürfen, mit Existenzängsten konfrontiert. Einige durften zwar kurzzeitig mit Terminvereinbarung für ihre Kunden die Geschäfte öffnen, die Koppelung der Corona-Maßnahmen mit den derzeit steigenden Inzidenzzahlen aber verhindert diese Möglichkeit wohl zeitnah für die meisten wieder. Faktisch sind bis zu 120.000 Geschäfte in Existenzgefahr. Mit dem Verlust des Einzelhandels wanken ganze Innenstädte. In dieser ohnehin schweren Zeit verlieren weitere Menschen ihre Arbeit. Diese Sogwirkung wird noch weitreichende Konsequenzen mit sich bringen und auch die deutsche Industrie in umfangreiche Mitleidenschaft ziehen.“

Quelle: Uwe Witt

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