Das neue Rentenkonzept der AfD

Während die etablierten Parteien sich zunehmend mit ideologischen Mode-Themen wie Klimawandel oder Gender-Sternchen befassen, wird ein ernsthafteres und langfristiges Riesenproblem vollkommen aus dem Bewusstsein gedrängt: Die demographische Katastrophe und der drohende Kollaps des Rentensystems. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat die AfD bei ihrem Sozialparteitag in Kalkar ein Rentenkonzept beschlossen, um Altersarmut zu verhindern.

Dieses Rentenkonzept setzt neben einem individuellen Renteneintritts-Alter und einer Beseitigung der Ungerechtigkeiten bei den Ost-Renten vor allem auf Familienförderung. So sollen Ungerechtigkeiten gegenüber Familien ausgeglichen werden, indem Familien für jedes Kind 20.000 Euro der Rentenversicherungsbeiträge der Eltern erstattet bekommen.

Beitragszahler mit geringem Einkommen sollen gegenüber Personen, die größtenteils arbeitslos werden, bessergestellt werden, indem 25 Prozent der Altersrente nicht auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden. Die AfD plädiert außerdem für die Abschaffung der Politikerpensionen sowie für die Einführung einer Altersvorsorge für Selbständige.

Den nicht hinnehmbaren Ungerechtigkeiten bei der Überleitung der Ostrenten soll mit einer Fondslösung begegnet werden. Indem darüber hinaus die Verbeamtung auf rein hoheitliche Aufgaben beschränkt wird, sollte ein Großteil der Staatsbediensteten in die gesetzliche Rentenversicherung aufgenommen werden.

Quelle: AfD kompakt

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