Bundesregierung erhebt keine differenzierten Daten über Corona-Erkrankungen

Anhand bisher vorliegender Daten sind die erneuerten Lockdown-Maßnahmen der Bundesregierung schwer nachvollziehbar. Entscheidende Informationen über betroffene Personengruppen fehlen. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion.

„Die Bundesregierung hat eigenen Angaben zu Folge keinerlei Kenntnisse darüber, wie viele Corona-Tests bei bestimmten Bevölkerungsgruppen durchgeführt und als positiv ausgewertet wurden”, stelle der AfD-Bundestagsabgeordnete aus Schleswig-Holstein, Prof. Dr. med. Axel Gehrke, fest. “So kann zum Beispiel keine Auskunft darüber gegeben werden, wie viele positive Tests bisher bei Schülern, Lehrern, Krankenhauspatienten oder Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen erfasst wurden. Insbesondere vor dem Hintergrund des angeblichen Schutzes besonders vulnerabler Gruppen ist dies sehr verwunderlich.”

Bisher verhängte Lockdown-Maßnahmen hätten einschließlich der massenhaft durchgeführten PCR-Tests derzeit keine wissenschaftliche Grundlage als Indikator einer wirklichen Erkrankung und könnten mit Infektionszahlen allein keinesfalls begründet werden. Gehrke weiter: “Es gilt nach bisher vorliegender internationaler wissenschaftlicher Literatur insbesondere die tatsächlichen Risikogruppen und Übertragungsherde zu ermitteln und entsprechend präventiv zu handeln. Aber wie soll das geschehen wenn diese gar nicht erst ermittelt werden? Die jetzigen Maßnahmen sind genauso unüberlegt und kopflos, wie bereits beim ersten Lockdown im Frühjahr“.

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