Joachim Schneider zum Parteiaustritt von Frank Brodehl

Mit Bestürzung nimmt der Landesvorstand den Austritt von Herrn Frank Brodehl aus Partei und Fraktion zur Kenntnis. Vor dieser Entscheidung unterrichtete Herr Brodehl offenbar niemanden, weder den Landesvorstand noch seinen Kreisvorstand, über seine Absicht, so dass es keine Möglichkeit gab, dieses noch abzuwenden. Dass nun bei einem solchen Abschied wieder die bekannte Keule herausgeholt und als Grund vorangestellt wird, ist leider in der AfD nichts neues. Ob ein Herr Königer oder nun ein Herr Brodehl, immer sind die anderen schuld, und vor allem zu rechts.

Das ist schade, denn die Arbeit von Herrn Brodehl, der als Lehrer kompetent zu Fragen der Bildungspolitik im Landtag wirken konnte, und auch seine Arbeit im Landesfachausschuss, waren gut und für unsere Partei wichtig. Den größten Schaden trägt nun die Landtagsfraktion davon, die ihren Fraktionsstatus verlieren wird.

Bei der Veranstaltung mit Vera Lengsfeld im Landeshaus in Kiel in diesem Jahr hat Herr Brodehl noch selbst geäußert, dass er noch niemanden getroffen habe, der ihm sagen konnte, was an der AfD “Nazi” sein soll. Nun reiht er sich selbst in die Riege eben jener Personen ein. Sein Nachtreten gegen die eigenen Kollegen der Landtagsfraktion ist nicht akzeptabel, und seiner Unterstellung, die AfD würde sich systematisch radikalisieren, treten wir ausdrücklich und energisch entgegen!

Die Mitglieder unseres Landesverbandes sind rechtschaffene und vernünftige Bürger aus der Mitte der Gesellschaft. Wir, der Landesvorstand, sind stolz auf unsere Mitglieder, unsere Amts- und Mandatsträger, die – trotz aller Widrigkeiten – weiter für den Erfolg unserer Partei arbeiten und danken jedem einzelnen von ihnen!

Joachim Schneider
1. stellv. Landesvorsitzender
Alternative für Deutschland Schleswig-Holstein

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