Bildungspolitische SPD-Gleichmacherei sollte nicht in Schleswig-Holstein Schule machen

Die diesjährigen Abitur-Prüfungen im Fach Mathematik sind im Bundesland Bremen nach Angabe von Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan in diesem Jahr schlechter ausgefallen als üblich. Aus diesem Grund hebt die SPD-Politikerin allen ernstes alle Noten um zwei Punkte an, was fast einer ganzen Note entspricht.

Der bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Dr. Frank Brodehl, widerspricht dieser Praxis entschieden: „Die Mathe-Abiturprüfungen sind zwar nicht bundesweit vereinheitlicht, aber die Aufgaben stammen alle aus demselben zentralen Abituraufgaben-Pool. Hierdurch soll nicht nur ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit sichergestellt werden, sondern vor allem, dass mit dem Abitur auch tatsächlich eine Hochschul- bzw. Studienreife erlangt wird.“

Wenn SPD-Bildungssenatorin Claudia Bogedan nun die Noten um gleich zwei Punkte anhebe, liefe dies beiden Zielen zuwider. „Zum einen wird der Bildungsflickenteppich in Deutschland noch unübersichtlicher als er ohnehin schon ist. Zum anderen bringt sie junge Menschen um die Chance, ihr eigenes Leistungsvermögen realistisch einschätzen zu können, denn sie attestiert ihnen so eine Hochschulreife, die sie ohne die Notenanhebung nicht erreicht hätten”, sagte Brodehl.

Dieses Vorgehen in Bremen zeige überdeutlich, wohin die – namentlich von der SPD betriebene – Gleichmacherei in der Bildungspolitik führe: „Statt während der Schulzeit zu differenzieren und somit den höchstmöglichen Bildungserfolg für alle Schüler zu ermöglichen, werden alle Schüler über einen Kamm geschoren und zum Abitur getrieben. Auf der Strecke bleiben dabei sowohl der Leistungsgedanke als auch das Bildungsniveau des einzelnen Schülers.“

Laut Brodehl bliebe zu hoffen, dass das Bremer Beispiel in Schleswig-Holstein niemals Schule machen werde.

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