Erntehelfer in Zeiten von Corona benötigt

Zur Überbrückung von personellen Engpässen während der Erntezeit empfiehlt Karl-Heinz Lenz, Mitglied im Landesfachausschuss Landwirtschaft und Umwelt der AfD in Schleswig-Holstein, die Anwerbung von deutschen Erntehelfern in die Hände von Zeitarbeitsfirmen zu legen. Die Anwerbung, Auswahl und Einarbeitung könne nicht von den Landwirten allein bewältigt werden. Es sei zu befürworten, dass Erntehelfer aus dem Inland eingesetzt werden, deren Arbeitsplätze durch die Corona-Krise stillgelegt wurden.

Allerdings sind weder Verkäufer noch Bürokräfte für diesen Job ausgebildet oder eingearbeitet. Bei vielen gibt es auch eher romantische Vorstellungen über die Feldarbeit, die bei jedem Wetter stattfindet. Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit sind gefragt. Es ist mit einer sehr hohen Fluktuation zu rechnen. Die Landwirte brauchen daher die Unterstützung von Zeitarbeitsfirmen, die die Zusammenstellung von Kolonnen übernehmen und schnell für Ersatz auf dem Acker sorgen. Diese Kolonnen gab es früher, als die Handarbeit auf dem Acker noch weit verbreitet war, sehr häufig.

Die Bezahlung der Zeitarbeitsfirmen müsste das Land übernehmen. Nachteile für die Erntehelfer durch die Vermittlung dürfen nicht entstehen. Die Löhne müssen sich am Mindestlohn orientieren und gute Leistungen anerkannt werden.

Aufgrund der für viele ungewohnten Tätigkeit, sollten die Helfer zunächst nur halbtags arbeiten.

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