Gewerkschaften in Schleswig-Holstein kümmern sich nicht um Arbeitnehmer-feindliche Altparteien, sondern zeigen auf die AfD

So sieht moderner Journalismus aus: Im Rahmen der bundesweit weiterhin andauernden Anti-AfD-Hysterie, haben sich die Kieler Nachrichten dazu entschieden, bei den Gewerkschaftsvertretern im hohen Norden anzufragen, wie sie es denn so mit der AfD halten würden. Die Antworten: absehbar.

Die Gewerkschaft der Polizei rühmt sich genauso wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft damit, Mitgliedern der AfD den Zutritt zu ihrer Organisation zu untersagen. Auch die im DGB organisierten Einzelgewerkschaften wie Verdi, BWE und IG Metall streben den Ausschluss von AfD-Funktionären aus. Einzige Hürde bisher: juristische Probleme. Tja, schon blöd, wenn der Rechtsstaat mal ausnahmsweise nicht so will, wie die linksgrüne Meinungsdiktatur. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hingegen geht einen anderen Weg: Sie fordert die Lehrkräfte in Deutschland dazu auf, sich im Unterricht explizit kritisch mit der AfD auseinanderzusetzen – oder anders in unseren Worten: Die größte und wichtigste Opposition dieses Landes in propagandistischer Manier gegenüber der Schülerschaft zu dämonisieren.

Rückenwind genießen die Gewerkschaften für ihren Anti-AfD-Kurs hierbei übrigens neben SPD-Größe Ralf Stegner auch durch den SSW und die CDU: „Der Kampf gegen rechts und die AfD ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher begrüße ich es sehr, wenn Gewerkschaften solche Unvereinbarkeitsbeschlüsse haben“, teilte CDU-Generalsekretär Lukas Kilian den Kieler Nachrichten auf Anfrage mit.

Die einzigen, die sich nicht klar positionieren: Der Deutsche Beamtenbund, der offen kommuniziert: „Solange die AfD keine verfassungswidrigen Ziele verfolgt, können wir Menschen, die sich zur AfD bekennen, nicht ausschließen.“ Zwar schwimmt auch hier ein gewisser Tenor mit, doch zumindest zeigt man sich einsichtiger als der Rest.

Kurzum: In Ihrer werteversoffenen, ach so „offenen“ und „toleranten“ Gesellschaft – außer, es geht um politisch missliebige Menschen und Meinungen natürlich – sind Andersdenkende nicht erwünscht. Was eine solche Aussortierung oder aber Distanzierung mit den immer wieder vielfach hochgehaltenen Demokratieprinzipien zu tun hat? Eine Frage, die wohl eben jene Gewerkschaftsvertreter selbst nicht beantworten können. Ideologie steht offensichtlich an erster Stelle, danach die Interessen derjenigen Arbeitnehmer und Beamten, die sie vorgeben, zu vertreten.

Dabei sollten sich die Gewerkschaften nicht unsere Partei vornehmen, sondern viel lieber diejenigen, die seit Jahrzehnten dafür die Verantwortung tragen, dass der Lebensstandard in unserem Land sinkt, bürokratische Prozesse immer weiter ausufern, unsere Wirtschaft stagniert, die Reallöhne sinken und wir zunehmend in einer Gesellschaft der Eigentumslosen leben. Verantwortung dafür tragen die Altparteien, nicht die AfD oder herbeifantasierte „Rechtsextremisten“.

Also: Kümmert Euch weniger darum, eine Partei, die in mehreren Bundesländern in diesem Jahr stärkste Kraft werden könnte und bei der nach jetzigem Stand gut ein Fünftel der Wähler in diesem Land bei der nächsten Bundestagswahl ihr Kreuz setzen dürfen, zu diffamieren – kümmert Euch lieber um die Vertretung Eurer Interessensgruppen!

Quelle: KN-Online

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