Weiteres Opfer grüner „Energiewende“ jetzt in Habecks Wahlkreis

Seit über 300 Jahren wird hier Papier hergestellt: Flensburg war einer der Standorte des Traditionsunternehmens Feldmühle, bis der japanische Multi Mitsubishi 1999 übernahm. Doch selbst der Riesenkonzern aus Fernost muß jetzt die Flagge streichen. Zum Jahresende soll Schluß sein, knapp 200 Mitarbeitern droht die Entlassung. Als Grund für den Rückzug führt das Unternehmen u. a. die explodierenden Energiepreise. Diese harte Entscheidung fällt ausgerechnet in Robert Habecks Wohnort und Wahlkreis.

Erst im Juni war der Vorzeige-Grüne auf Betriebsbesuch. Besonders freute er sich über alternative Werkstoffe, die Kunststofffolien ersetzen könnten. Ob die Unternehmensleitung den Minister nur knappe zwei Monate vor ihrem Entschluß wirklich im Dunkeln ließ? Oder wußte die Konzernführung im fernen Japan schon damals, daß mit dem grünen Parteivorsitzenden, dessen sog. „Energiewende“ Deutschland in die Sackgasse führt, ohnehin nicht vernünftig über die Bedürfnisse der Wirtschaft zu sprechen ist? Seine himmelschreiende Inkompetenz hatte Habeck ja dieser Tage wieder bei „Maischberger“ bewiesen, als er gebeutelten Firmen riet, doch einfach mit der Produktion aufzuhören, um – man höre und staune: – eine Insolvenz zu vermeiden!

Daß die wirtschaftsfeindlichen Grünen auch in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit 1949 den Schuß nicht hören, zeigt die Reaktion von Habecks Bundestagskollegin Ingrid Nestle, die in der dortigen Fraktion für „Klimaschutz“ und Energie zuständig ist. Sie beschwört unbeirrt die Abkehr von fossilen – also verläßlichen – Energieträgern und hat als einzigen Ratschlag die Worthülse von der „gesellschaftlichen Anstrengung zur Energieeinsparung“ zur Hand. Und wie zum Hohn für die von Entlassung bedrohten Mitarbeiter von Mitsubishi setzt die Grüne Ignorantin noch einen drauf: „Wenn wir als Gesellschaft unseren Gasverbrauch deutlich reduzieren, können wir dazu beitragen, dass Arbeitsplätze nich verloren gehen.“

Daß Mitsubishi schlichtweg sichere und bezahlbare Energie braucht, um seine gefragten Spezialpapiere zu wettbewerbsfähigen Preisen herzustellen, paßt nicht in die grüne Weltsicht. Denn Wettbewerb und Markt sind für diese Ideologen Fremdworte. Sie wollen vorschreiben, was sie sich am grünen Tisch ausgedacht haben und verbieten, was nicht paßt. Ausbaden darf es dann das Volk.

Selbst in Flensburg reicht der überreichlich vorhandene Windstrom aus Schleswig-Holstein offenbar nicht aus, um ein wichtiges Werk am Leben zu erhalten. Wenn es nach den Grünen „Spitzenpolitikern“ geht, sollen also alle Bürger frieren und aufs Duschen verzichten, um Arbeitsplätze zu erhalten, die aber genau wegen der heiligen Kuh „Energiewende“ nicht zu retten sind. Flensburg ist ein Fanal für Habeck, den unfähigsten Wirtschaftsminister, den die Bundesrepublik je hatte. Wieviele Menschen müssen noch auf der Straße landen, bis die Altpartien aufwachen? Die AfD fordert als einzige Partei seit langem einen sinnvollen Energie-Mix aus fossilen und nicht-fossilen Energieträgern. Alles andere ist wirtschaftspolitischer Selbstmord, der unweigerlich in einer sozialen Katastrophe münden muß.

Habeck muß weg!

Autor: Volker Schnurrbusch, stellv. Landessprecher und wirtschaftspolitischer Sprecher der früheren AfD-Fraktion im Landtag

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