Teilimpfpflicht verschärft Pflegenotstand

Der Bundestag hat letzten Freitag eine Teilimpfpflicht beschlossen. Wer in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen arbeitet, muss künftig geimpft oder genesen sein. Selbst der Pflegerat sieht die Impfpflicht kritisch, da die meisten geimpft seien und der kleine Rest der Ungeimpften dann den Beruf wechseln würde. Für den schleswig-holsteinischen AfD-Bundestagsabgeordneten Uwe Witt war dieser Schritt „in Zeiten des Pflegenotstands mehr als kontraproduktiv. Die ungeimpften Pfleger werden nun zu großen Teilen den Beruf wechseln und so den Pflegenotstand noch vergrößern.”

Mit einem täglichen Test wäre die Sicherheit für die Patienten noch deutlich größer gewesen. Zumal unter dem ausgebildeten Personal die Zahl der Ungeimpften sehr gering sei und es sich eher um die Assistenzkräfte handele, die oft noch eine Impfung verweigern. Witt: „Für diese schlecht bezahlten Jobs wird es noch schwieriger sein einen Ersatz zu finden.“

Man sollte aus der Geschichte gelernt haben, dass man mit Zwang meist sein Ziel nicht erreicht, sondern eher das Gegenteil.

Die AfD steht daher weiter für eine Freiwilligkeit der Impfung auf allen Ebenen und setzt auf tägliche Tests, um die Sicherheit zu gewährleisten.


Share on facebook
Share on twitter
Share on vk
Share on pinterest
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

visitor counter


AKTUELLE BEITRÄGE


ARCHIV