Familienpolitische Expertin Kerstin Przygodda steht auf Platz 3 bereit

Während für die AfD Schleswig-Holstein der erste Listenplatz sicher, und der zweite sehr aussichtsreich ist, gilt der dritte Platz bereits als eher unwahrscheinlich. Bei der Bundestagswahl 2017 gewann unser Landesverband zwei Mandate. Nach zwei Mandaten sieht es auch aktuell wieder aus. Jedoch ist der Einzug des Kandidaten auf Position 3 diesmal nicht gänzlich ausgeschlossen.

Hintergrund ist der womöglich stark wachsende Bundestag in Verbindung mit stabilen Prognosen für die AfD, wodurch der Mandatsrechner im Internet in den letzten Wochen mehrfach sogar drei Mandate für uns berechnete. Während die beiden Herren auf den Plätzen 1+2 – der Sozialpolitiker Uwe Witt, und der Jurist Gereon Bollmann – bereits sehr bekannt sind, würde es sich bei der Dame auf Platz 3 – der Ostholsteinerin Kerstin Przygodda – um eine „Newcomerin“ in der großen Politik handeln.

Wobei die 58-jährige gelernte Schriftsetzerin mittelbar bereits vier Jahre Bundestagserfahrung hat, nämlich als Büroleiterin des familienpolitischen Sprechers der AfD-Bundestagsfraktion in Berlin, für den sie seit seinem Einzug in den Bundestag arbeitet. Neben der wichtigen politischen Arbeit habe sie sich mit der Tätigkeit für einen Spitzenabgeordneten einen „Kindheitstraum erfüllt“. „Mein Vater war in der Kommunalpolitik tätig“, berichtet Przygodda. „Und so war Politik schon als Kind für mich spannend. Ich habe keine Wahl verpasst, und habe Bundestagsdebatten in den 70ern im Radio verfolgt.“

Kerstin Przygodda flankiert vom Bundestagsabgeordneten Uwe Witt (links) und dem kommissarischen Landesvorsitzenden Joachim Schneider

Für die schon früh politisch interessierte gebürtige Schleswig-Holsteinerin sei es „das Größte“ gewesen, „mit achtzehn endlich wählen zu können.“ Sie habe sich freiwillig als Wahlhelferin gemeldet, und dieses Ehrenamt über 16 Jahre lang fortgeführt.

Mit dem Eintritt in die AfD und ihrer beruflichen Tätigkeit in der Partei wuchs ihre Expertise und Passion für Familienpolitik: „Die Mehrheit der jungen Menschen will eine Familie gründen, sie wollen Kinder haben, ein Haus, in dem sie und ihre Kinder sicher aufwachsen. Familien wollen nicht auf die Unterstützung vom Staat angewiesen sein, sondern mit ihrer eigenen Hände Arbeit ihren Unterhalt verdienen.“

Gerechte Politik zum Wohle der Deutschen, für die Kinder, und für unsere Zukunft, wolle sie machen. Die politisch Verantwortlichen in Deutschland hätten in den letzten Jahrzehnten alles daran gesetzt, dass dieses oft nicht mehr möglich sei, stellt Kerstin Przygodda fest.

„Die traditionelle Familie ist linken und grünen Ideologen ein Dorn im Auge. Denn die traditionelle Familie war und ist die kleinste und robusteste Zelle unserer Gesellschaft“, erklärt Przygodda, die nach einer leidenschaftlich vorgetragenen Bewerbungsrede auf der Landesaufstellungsversammlung am 6. Juni mit klarer Mehrheit über mehrere Mitbewerber, und ohne eine erforderliche Stichwahl, auf den dritten Platz der Landesliste gewählt wurde.

„In der Familie werden Werte vermittelt, sie steht für Vertrauen, Verantwortung, und ist resistent gegen linksideologische Umtriebe.“ Genau deshalb wollten „Linksgrüne“ die Kontrolle über die heranwachsenden Kinder gewinnen und die Rechte von Eltern beschneiden. Przygodda erinnert hier warnend an eine Aussage des heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, der bereits 2002 sagte: “Wir [SPD] wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern!”

„Wenn es nach den Altparteien und den Medien geht, ist die normale Familie aus Vater, Mutter und Kindern ein Auslaufmodell“, erklärt Przygodda. Die normale Familie werde teilweise mit dem linken Kampfbegriff „heteronormativ“ diskriminiert. „Aus Vater und Mutter wird Eltenteil1 und Elternteil2. Kinder sollen bis zu vier Eltern haben, egal welchen Geschlechts.“ Für Kerstin Przygodda stehe nur noch die AfD zur normalen Familie aus Vater, Mutter und Kindern. Die AfD sei „die letzte parlamentarische Bastion für die Familie“.

Für die Familienpolitik ihrer Partei wirbt sie seit Wochen beim öffentlichen Wahlkampf, mit beinahe täglichen Info-Ständen in ihrem Wahlkreis Ostholstein. Die Stimmung dort habe sich im Vergleich zu 2017 geändert. „Wähler aus allen Schichten bekennen sich dazu, die AfD zu wählen“, berichtet Przygodda. „Viele suchen das Gespräch mit uns. Innere Sicherheit, hohe Energiepreise, die Corona-Maßnahmen, der Vertrauensverlust und das Totalversagen der Regierung, das sind die Themen, die die Menschen bewegt.“

Die Regierung mache jedoch nur noch Politik für lautstarke Minderheiten, wie den selbsternannten „Klimarettern“, den „Gender-Fetischisten“, oder der „LSBTQ-Bewegung“. Die Mehrheit der normalen Bürger spiegele sich weder in den Medien, noch im Bundestag wider. Das möchte Kerstin Przygodda ändern, falls sie nach dem 26. September in den Bundestag einzieht.

(FW)

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