Ohrfeige für Tourismus-Branche: Mallorca erlaubt, Schleswig-Holstein verboten

Nun dürfen deutsche Urlauber nach Spanien, Portugal und Dänemark reisen, ohne bei ihrer Rückkehr in Quarantäne gehen zu müssen. Das sei “ein willkommenes Signal für Lockdown-müde Bürger, aber eine Ohrfeige für die heimische Tourismus-Wirtschaft”, kommentiert der AfD-Landtagsabgeordnete Volker Schnurrbusch die Öffnung beliebter ausländischer Reisegebiete.

“Auch bei ihrer letzten Konferenz haben sich die Ministerpräsidenten nicht zu einem Perspektivplan für den Tourismus durchringen können.”

 “Dabei müssen sich unsere Betriebe an Küsten und Binnenland endlich auf die Osterferien einstellen, um dann wieder Einnahmen zu generieren. Wenn Deutsche jetzt lieber nach Mallorca fliegen, statt an Nord- und Ostsee zu urlauben, ist das allein das Versagen von Ministerpräsident Daniel Günther. Wir verlangen eine sofortige Öffnung der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe in Schleswig-Holstein!“

Ebenso kritikwürdig: die neuen Einschränkungen für den Einzelhandel in Schleswig-Holstein: Kaum durfte der Einzelhandel endlich öffnen, heißt es ab Montag in sechs Kreisen und Städten schon wieder: Läden dicht!. Laut Schnurrbusch sei es Daniel Günther “offenbar immer noch vollkommen egal, ob sein Schlingerkurs noch auf irgendein Verständnis bei den Schleswig-Holsteinern trifft. Denn schon seit einem vollen Jahr dürfte klar sein, dass Textil- oder Schuhgeschäfte nicht relevanter für das Infektionsgeschehen sind als der Lebensmittelmarkt. Trotzdem tritt die Landesregierung wieder auf die Bremse und missachtet sogar den Stufenplan des RKI, welches keine erhöhte Gefahr im Handel erkennen mag. Nun müssen Bürger aus den südlichen Kreisen nach Ostholstein oder Steinburg zum Einkaufen fahren, Flensburger nach Rendsburg-Eckernförde, Neumünsteraner nach Plön. Wer hier noch Logik erkennen kann, hat offenbar durch die irrwitzige Lockdown-Manie von Bundes- und Landesregierung schon vergessen, dass hier permanent ohne Not unsere Grundrechte eingeschränkt werden. Von diesem Zauderer im Amt des Ministerpräsidenten ist auch von der nächsten Runde keine Besserung für die heimischen Unternehmer zu erwarten.“

Quelle: Volker Schnurrbusch

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