Hochbegabung fördern

Die wichtigste Ressource in unserem Land ist eine gute Ausbildung der Menschen. Der Leistungsgedanke muss daher wieder positiv besetzt werden, denn er hilft Schülern dabei, ihre Begabungen auszuschöpfen und später ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Fachhochschulen und Universitäten beklagen zunehmend fachliche Defizite bei Studienanfängern. Um die Spitzenstellung in Wissenschaft und Technik zu halten, müssen wir andererseits das Potential besonders begabter Schüler durch Schulen mit einer spezifischen Didaktik und Pädagogik für Hochbegabte fördern.

Ein Blick über die Landesgrenzen hinweg nach Bayern, Sachsen oder Baden-Württemberg zeigt, dass derart spezialisierte Schulen bei Zufriedenheit, Lernbedingungen, Schulleistungen und sogar Gesundheit ihrer Schüler überdurchschnittlich gut bewertet werden.

Förderung von begabten Schülern heißt, diese gezielt anders zu unterrichten als die übrigen. Nur wenn das unterschiedliche Entwicklungs- und Lerntempo dieser Kinder und Jugendlichen berücksichtigt wird, schafft man ein Bildungswesen, in dem sich jeder aufgehoben fühlen kann und in dem jeder die Betreuung bekommt, die er braucht.

Die AfD Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, dass die guten Erfahrungen in den Bundesländern Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg mit Schulen für Hochbegabte, die auf Naturwissenschaften, Mathematik, Musik, Sport oder Sprachen spezialisiert sind, berücksichtigt werden. Schleswig-Holstein, dessen Schulen früher einmal einen guten Ruf hatten, sollte den Beispielen aus anderen Bundesländern folgen und Gymnasien mit speziellen Schwerpunkten und Schulen für Hochbegabte einrichten.

Autor: Landesfachausschuss Familie und Demografie (LFA06)

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