Grüne wollen Klimawandel für Gesellschaftswandel missbrauchen

Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht hat eine „Studie zu integriertem Klimaschutz- und Energiewendeszenarien für Schleswig-Holstein 2030–2050“ vorgestellt. Beauftragt wurde sie von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein, verfasst vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung. Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag, gab dazu eine umfassende Erklärung ab. Darin vertrat er die Ansicht, dass die GRÜNEN den Klimawandel für einen “umfassenden Gesellschaftswandel missbrauchen” wollen.

„Der grüne Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht hat heute bei Vorstellung der Studie des Fraunhofer-Instituts einmal mehr deutlich gemacht, wozu die GRÜNEN den Klimawandel letztlich nutzen wollen: für einen grundlegenden Gesellschaftswandel”, so Nobis. “Während die Bundesrepublik bislang von der sozialen Marktwirtschaft geprägt war, die sozialen Fortschritt durch wirtschaftliche Leistung erzielen und absichern wollte, soll nun der Klimaschutz zum allein maßgebenden Kriterium für alle Bereiche unseres Lebens gemacht werden.

Die SPD wollte dafür den Klimaschutz zuletzt in der Landesverfassung verankern und zum Staatsziel erheben – dem dann alles andere unterzuordnen gewesen wäre. Die GRÜNEN verfolgen dasselbe Ziel nun mit weit effektiveren Mitteln: Sie entwickeln ein Klimawandel-Horrorszenario, das sich nur noch mit Hilfe der Energiewende verhindern ließe. Die heute vorgestellte Studie soll dabei offensichtlich behilflich sein.

Nicht nur der massive Windkraftausbau in Schleswig-Holstein und die damit weiter explodierenden Strompreise sollen damit gerechtfertigt werden, auch die Ächtung des Konsums: Fleisch, SUV´s, Flug- und Seereisen – alles, was irgendwie mit CO2-Ausstoß in Verbindung gebracht werden kann, wird verteufelt, um die Bürger so zur Akzeptanz der Energiewende und all dessen zu bewegen, was die GRÜNEN unter diesem Label durchdrücken wollen.

Die AfD-Fraktion lehnt eine solche Bevormundungs- und Verzichtspolitik strikt ab – ebenso wie die Energiewende, deren offizielles Ziel, den Klimawandel durch Erreichung von CO2-Einsparungszielen zu verhindern, allein schon deshalb nicht erreicht werden kann, weil Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß gerade mal bei rund zwei Prozent liegt.

Wir fordern Jamaika deshalb auf, den Irrweg der Energiewende zu verlassen. Was Schleswig-Holstein braucht, ist stattdessen ein vernünftiger Energiemix, der dauerhaft und versorgungssicher für bezahlbaren Strom sorgt. Einen Ausbau der Windkraft darf es nur im Offshore-Bereich geben. Kernkraft als Brückentechnologie muss darüber hinaus erhalten bleiben und die Nukleartechnologie auch weiterhin erforscht werden. Genau dafür setzen wir uns als AfD-Fraktion ein – im Interesse Schleswig-Holsteins und der Zukunft unseres Landes.“

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