Die gesundheitlichen Folgen der Digitalisierung für Kinder

Pressemitteilung der AfD Schleswig-Holstein

Eine allgemeine Phrase der „Altparteien“ zur Problemlösung heißt Digitalisierung. Wer nicht mitzieht ist ein „ewig Gestriger“. Wer will das schon sein?

Das kindliche Spiel ist eine essentielle Voraussetzung für die gesunde körperliche und geistige Entwicklung. Smartphone-Kindern wird das mit weitreichenden Folgen für ihr künftiges Leben abtrainiert. Kinderpsychologen warnen davor, dass Kinder heute nicht mehr lernfähig und wissbegierig sind. Ein Großteil der Kinder kann sich nicht altersgemäß entwickeln.

Sie sind teilweise nicht in der Lage, einen Stift oder eine Schere zu halten. Manuelle Fähigkeiten lassen nach. Handwerksberufe beklagen die Folge dieser Entwicklung. An den Bedürfnissen der Kinder vorbei wurde aus ideologischen Gründen das Bildungssystem auf den Kopf gestellt. Jugendliche haben Probleme einen Beruf zu finden.

Studien belegen, dass die digitale Revolution der Gesundheit unserer Kinder schadet.

Exzessiver Smartphone-Konsum führt zu Schlafmangel. Bis zu einem Drittel der Wachphasen, fünf Stunden am Tag, verbringen Kinder und Jugendliche am Smartphone, rechnet man die Zeit vor dem Bildschirm der Fernseher hinzu, sind es bis zu sieben Stunden am Tag. Der Blauanteil des Bildschirmlichts bewirkt hormonelle Veränderungen im Gehirn, die zu Schlafmangel führen. Der Anteil des blauen Lichts bei Bildschirmen wird langfristig zu einer Zunahme von Makula-Degeneration mit folgender Erblindung führen.

Der Bewegungsmangel nimmt zu und führt in diesen Altersphasen bereits zur Verdopplung der Anzahl adipöser Kinder. Haltungsschäden, Diabetes, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen, Kurzsichtigkeit und muskuläre Verspannungen nehmen bereits in diesen Altersgruppen zu. Soziale Netzwerke vermehren depressiver Verstimmungen bei Kindern und Jugendlichen. So lassen sich die Kosten für die Gesundheit nicht senken.

Erst, so Kinderärzte, wenn sie das Leben richtig kennengelernt haben, nach dem zwölften Lebensjahr, je später, desto besser, sollten sie an digitale Medien herangeführt werden.

Politiker forcieren die digitale Bildung unter dem Blickwinkel der späteren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Die digitale Bildungsoffensive ist aber der falsche Weg. Je mehr Zeit Kinder am Smartphone verbringen, desto schlechter werden ihre Leistungen und ihre Augen. Anstatt Geld für gute Lehrer auszugeben, verwendet man das Geld für die Digitalisierung des Unterrichts. Das hat Folgen für die Gesundheit, die Allgemeinbildung und den Ideenreichtum, um als Gesellschaft vom globalen Wettbewerb zu bestehen.

Kinder können die Folgen eines ungezügelten Medienkonsums und der Digitalisierung kaum abschätzen. In den Schulen des Silikon Valley hält man nichts von digitalem Unterricht. Dort geht es um Wertevermittlung und um Entwicklung von Kreativität.

Das Leben der Kinder darf nicht digitalisiert werden. Geben wir den Kindern ihre Kindheit und ihre Träume zurück! Sie haben es verdient.

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