Der Politische Islam – Teil 1: Grundlagen

Kaum ein anderes Thema erhitzt die Gemüter so sehr wie der Politische Islam. Begrifflichkeiten, Pauschalisierungen, emotionale Meinungen ohne nötige Differenzierungen oder sachliche Argumente werden leider häufig vermengt und bilden daraufhin den persönlichen Standpunkt eines jeden Einzelnen. Einige meinen, man solle allgemein nicht über Religionsgemeinschaften „herziehen“ oder diese verunglimpfen, da schließlich Religionsfreiheit gelte.

Andere wiederum fragen sich, was der Begriff „Politischer Islam“ überhaupt soll. Es gibt auch Menschen, die behaupten, dass islamische Anschläge prinzipiell nichts mit dem Islam zu tun hätten, weil dieser etwa bei Terroranschlägen lediglich missbraucht würde. Dann gibt es noch Individuen, die Kritik am Politischen Islam sogar als Rassismus gegen Moslems bezeichnen. Von daher ist eine sachliche und fundierte Aufklärung über den Politischen Islam nötiger denn je.

Zur Klarstellung und Differenzierung: Es geht bei der Kritik am Politischen Islam nicht gegen Menschen, nicht gegen Moslems, sondern lediglich gegen eine totalitäre Ideologie einer religiös legitimierten Gesellschafts- und Staatsordnung. Kritik an einer Ideologie kann daher niemals Rassismus sein. Der Politische Islam hat einen weltlichen und geistlichen Machtanspruch und ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonstrukts Islam. Er propagiert die Einheit von Religion und Staat. Legitimation und Forderung von Gewalt, Krieg und Töten fundiert auf den islamischen Schriften wie Koran, der Sunna und den Hadithen (die Schriftensammlungen der Aussagen und Taten des Islambegründers Mohammed). Religiös begründete Normen decken alle Lebensbereiche anhand der Kategorien des Erlaubten (halal) und Verbotenen (haram) ab. Was halal oder haram ist, wird dem Koran oder der Sunna entnommen. Der Politische Islam hat einen allumfassenden Geltungsanspruch des islamischen Rechts für alle Bereiche von Staat, Recht und Gesellschaft. Religiöse Gesetze (Scharia), die vor den weltlichen, von Menschen festgelegten Bestimmungen Vorrang haben, sind eben gerade nicht durch die Religionsfreiheit gedeckt oder legitimiert. 

Kommen wir nun zu einigen exemplarisch aufgeführten Auswirkungen des Politischen Islam: Das islamische Gottesgesetz (Scharia) steht über demokratischen Gesetzen, keine Trennung zwischen Religion und Staat, rechtliche Ungleichheit von Moslems und Nichtmoslems, Unterwerfung der Frau unter den Mann (Frau als Besitztum und Befehlsergebene des Mannes), Gewalt- und Tötungsaufrufe gegen Ungläubige, brutale Körperstrafen, Diffamierung von Nichtmoslems als Untermenschen (kuffar), islamische Menschenrechtserklärung (1990 – Kairoer Erklärung) entrechtet Andersgläubige, alle Bestimmungen unter Vorbehalt der Scharia.

Vorgenannte Aufzählung ist natürlich nicht abschließend, sondern soll nur veranschaulichen, was unter dem Begriff „Politischer Islam“ zu verstehen ist. Als weitere Beispiele seien ebenfalls genannt: Polygamie, Kinderehe, Zwangsheirat, Ehrenmorde, grausames Schächten von Tieren, Genitalverstümmelungen, Frauenverachtung, Hass auf Ungläubige, Homosexuelle und Juden. 

Unsere Gesellschaft verändert sich aufgrund des Politischen Islam rapide. Wir können jetzt schon zahlreich beobachten, dass die Scharia sich immer mehr ausbreitet: Weihnachtsmärkte und christliche Feste werden teilweise umbenannt (sofern sie überhaupt noch stattfinden), kein Schweinefleisch mehr an vielen Schulen und Kitas, Maßregelungen durch selbsternannte „Scharia-Polizei“ etwa während des Ramadans, wenn „Ungläubige“ essen und trinken, Frauen wird nicht die Hand gegeben, Maßregelungen bei zu kurzer Kleidung vor allem der weiblichen Nicht-Moslems, extra Gebetsräume für Moslems an Krankenhäusern und schulischen Bildungseinrichtungen oder Universitäten, islamische Gebetsverrichtung auf öffentlichen Plätzen, Arbeitspausen zum Gebet, Muezzin-Rufe mittlerweile in mehreren deutschen Städten, Umgehung demokratischer Rechtsprechung durch eigene islamische „Friedensrichter“, eigenes islamisches Bezahlsystem (Hawala-Banking), zahlreiche islamische No-go-Areas, interreligiöses Heiratsverbot für muslimische Frauen etc.

Die entsprechenden islamischen Terrororganisationen und auch zahlreiche islamische Dschihadisten und Einzeltäter missbrauchen den Islam nicht, sie gebrauchen den Islam. Es handelt sich bei diesen Anschlägen eben gerade nicht um extremistische Auslegungen oder andere missverständliche Interpretationen außerhalb des Islam, sondern exakt um die Ausführungen wie sie in den Primärquellen des Islam seit annähernd 1400 Jahren zu finden sind und – gemäß Koran – ewige Gültigkeit besitzen. Dazu zählen auch Tötungen von Menschen, die als vermeintliche Beleidiger des Islam dann geköpft werden, weil sie etwa Mohammed-Karikaturen gezeigt haben.

Bei der Aufklärung über den Politischen Islam müssten alle modern eingestellten Moslems, welche die demokratischen Werte, Grundrechte und persönlichen Freiheiten in diesem Land schätzen, auf unserer Seite sein. Wer sich aber für den Politischen Islam ausspricht – und damit die islamische Scharia propagiert – beweist eindeutig seine feindselige Haltung gegenüber unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Fazit: Der Politische Islam ist eine totalitäre Ideologie mit Weltherrschaftsanspruch unter dem Deckmantel einer Religion, die unter Ausnutzung der demokratisch garantierten Religionsfreiheit dazu führt, dass genau diese Demokratie zerstört und durch die islamische Scharia ersetzt wird.

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