Vorbild sein, heißt selber zupacken!

Annette Walther rettet verletztes Reh

Es ist schon eine Weile her, als unser Vorstandsmitglied Annette Walther, Zeuge eines Wildunfalls am Rande der Hahnheide wurde. An dem Fahrzeug entstand nur geringer Blechschaden. Der Unfallfahrer interessierte sich jedoch leider nur für die Beulen an seinem eigenen Auto. Die Tierschützerin Annette Walther, die bereits durch ihr großes Engagement für mishandelte und vernachlässigte Hunde bekannt ist, kümmerte sich kurzentschlossen um das verletzte, anfänglich regungslos am Boden liegende Reh. Mit einer warmen Decke eingehüllt und beruhigenden Worten öffnete das kleine Reh wieder die Augen und beide gemeinsam fuhren zu der Tierärztin Frau Susanne Theel, die die Wunden des Rehs versorgte. Da die Ärztin keine Knochenbrüche oder inneren Verletzungen feststellen konnte, brachte Frau Walther das Reh zunächst in die Wildauffangstation nach Mölln, von dort wurde es nach einer Orientierungsphase und Beobachtungszeit wieder in die Nähe des Unfallortes gebracht und ist dann nach einem Blick zurück zu seinen Rettern munter in den Wald hinein gesprungen.

Hinweis bei möglicher Nachahmung, selbstverständlich hatte Frau Walther vorher die Polizei informiert, da sonst der Tierschutz in den Konflikt mit möglicher Wilderei kommen könnte.

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