Travemünder Woche: Segeln allein macht noch keinen Hanseaten

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Die Lübecker Bürgerschaft hat beschlossen, dem Veranstalter der Travemünder Woche 133.000 Euro Corona-Soforthilfe zu zahlen. [1] Die AfD Fraktion stimmte dagegen. Grund für die
Ablehnung war die fehlende finanzielle Beteiligung des Lübecker Yacht-Clubs e.V. (LYC) an der Rettung.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende David Jenniches: „Die Travemünder Woche ist eine Lübecker Tradition. Sie ist ein Aushängeschild für Lübeck. Sie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Corona bedingte Absage in diesem Jahr darf nicht zum dauerhaften Aus führen. Deshalb ist es richtig, hier mit Steuergeld zu helfen.“

„Aber die Anti-Corona-Maßnahmen der Landesregierung und der Hansestadt treffen viele Lübecker hart. Wir können nicht allen unbegrenzt mit Steuergeld helfen. Deshalb müssen wir bei jeder Hilfe abwägen, wie viel Einbußen der Betroffene ohne Existenzgefährdung selbst tragen kann. Das ist hier
leider nicht passiert. Der LYC wusste, dass die Politik die Travemünder Woche auf jeden Fall retten wird. Deshalb hat er sich einen schlanken Fuß gemacht. Der Bürgermeister und die Mehrheit der Bürgerschaft haben ihm das durchgehen lassen. So respektabel die Arbeit des LYC ansonsten ist: Wir
erwarten von einem Lübecker Traditionsverein mehr Bürgersinn. Segeln allein macht noch keinen Hanseaten,“ schließt David Jenniches.

[1] VO/2020/09024 Corona-Soforthilfe für Travemünder Woche

#AfDLübeck #TravemünderWoche #Steuergeld #Corona

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