Stellungnahme der AfD zum Netzausbau im Kreis Steinburg

Der NDR Schleswig-Holstein hat allen Parteien zur Kreistagswahl im Landkreis Steinburg drei Fragen zur Energiewende im Kreis Steinburg gestellt, und zu den Leitungen, die gebaut werden sollen. Im Folgenden finden Sie die Antwort der AfD.

Fragen:

  1. Insbesondere der Netzausbau für den Transport erneuerbarer Energien wird den Kreis Steinburg in Zukunft noch weiter beschäftigen. Wie stehen Sie dem gegenüber, dass der Kreis eine wichtige Rolle als „Durchleitungsregion“ einnehmen soll?
  2. Wir haben von einem Landwirt gehört, der vom LNG-Leitungsbau (Brunsbüttel – Hetlingen) betroffen und davon nicht begeistert ist. Wie möchten Sie bei Betroffenen für mehr Akzeptanz sorgen?
  3. Welche kommunalpolitischen Maßnahmen wollen Sie im Rahmen des Netzausbaus ggf. umsetzen?

Antwort der AfD:

Ob das Stromnetz ausgebaut werden muss, hängt davon ab, ob die Energiewende als notwendig angesehen wird. In Schleswig-Holstein produzierten drei Kernkraftwerke mit einer Jahresverfügbarkeit von ca. 90 v.H. Elektrizität. Darüber hinaus können die noch in Betrieb stehenden Kohlekraftwerke und das Gaskraftwerk in Kiel rund um die Uhr Strom erzeugen. Ebenso tragen die Blockheizkraftwerke der Stadtwerke zu einer sicheren Energieversorgung bei.

Durch die Installation von Windkraft- bzw. Photovoltaikanlagen und die Stilllegung der Kernkraftwerke ist die Stromversorgung im höchsten Maße unsicher geworden, da sie nur zur Stromversorgung beitragen, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Bei einer durchschnittlichen Verfügbarkeit von ca. 30 v.H. ist die Stromversorgung sehr unzuverlässig.

Der Ausbau wird vorgenommen, um in windschwachen Zeiten, wenn die Sonne nicht scheint, den Kreis Steinburg mit Elektrizität zu versorgen. In wind- und sonnenstarken Zeiten, wenn der hier erzeugte Strom nicht vor Ort verbraucht werden kann, muss er überregional verteilt werden. Damit wird der Netzausbau ebenfalls begründet. Dies ist im höchsten Maße unwirtschaftlich.

Der Netzausbau verursacht erhebliche Kosten, die sich in den Netzentgelten wiederfinden und letztendlich den Strompreis weiter in die Höhe treiben.

Deshalb fordert die AfD zu einer sicheren Stromversorgung mit Kernkraft-, Kohle- und Gastkraftwerken zurückzukehren, wobei die alternativen Energien sicher die Stromversorgung ergänzen können, soweit sie nicht subventioniert werden müssen.

Hierfür ist ein Netzausbau unnötig. Er ist wirtschaftlich unsinnig, belastet die Bürger mit zusätzlichen Netzentgelten und verteuert den Strompreis weiter.

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