Marc Jongen, der Philosoph der AfD, sprach im Bürgerhaus Oberstadt in Geesthacht

„Wir befinden uns in einem neuen Kulturkampf!“ Mit diesen Worten begann Dr. Marc Jongen seinen Vortrag, den er auf Einladung des AfD-Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg am Nachmittag des 23.11. im Bürgerhaus Oberstadt in Geesthacht hielt.

Vor 65 Zuhörern (und nicht „vor etwa 30 Interessierten“ – wie die Lübecker Nachrichten fälschlich berichteten) schlug der kulturpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion einen großen Bogen von den 68ern, die den Marsch durch die Institutionen begannen, bis heute, wo deren Ideen mit Hilfe vieler Medien den öffentlichen Diskurs bestimmen. Ein Beispiel sei die Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft, u.a. mit Hilfe der aktuellen Klimahysterie, die Jongen zur „Klimareligion“ ausgeartet sieht.

Die allseits geforderte Vielfalt und Toleranz seien längst keine Prinzipien mehr, sondern nur noch Hülsen, da in Wirklichkeit nur noch der Konsens gesucht werde, während abweichende Meinungen zu Diffamierung und Bedrohung bis zur Vernichtung der bürgerlichen Existenz führten. Als aktuelle Beispiele für Intoleranz nannte der promovierte Philosoph Jongen, der bei Peter Sloterdijk studierte, die Kampagne gegen den Direktor der hessischen Filmförderung wegen eines Kontaktes zu AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen und die jüngsten Proteste Linksradikaler gegen Bernd Lucke, Christian Lindner und Thomas de Maizière. Durch solche Aktionen sei die Meinungsfreiheit heute weiter eingeschränkt als jemals zuvor in der Bundesrepublik. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Gesetze gegen sogenannte Haßreden und das Globale Abkommen für Migration seien ebenfalls dazu geeignet, die freie Rede weiter einzuschränken. An den Hochschulen würden einzelne Studenten, die sich subjektiv beleidigt fühlten, den Lehrbetrieb und damit die Freiheit der Lehre einschränken.

Auch das Ziel vieler linker Umerzieher – die multikulturelle Gesellschaft – berge eine Gefahr: Denn der Multikulturalismus, so „der Philosoph der AfD“, erzeuge gerade keine vielfältige und tolerante Gesellschaft. Vielmehr würde sich der Stärkere durchsetzen. Das sei nach aller Erfahrung der Islam, der jedoch keine andere Religionen neben sich dulde und der die Religion über das Gesetz stelle, da er keine Reformation durchlaufen habe wie das Christentum. Daher müssten auch hier lebende Muslime die deutsche Leitkultur akzeptieren, so Jongen. Für eine Leitkultur sei die Frage nach der eigenen Identität der Deutschen Voraussetzung. Dafür gelte es u.a., in Bildung und Erinnerungskultur auch die positiven Ereignisse der deutschen Geschichte herauszustellen und sie nicht auf die berüchtigten zwölf Jahre zu verengen.

Für die Zukunft sieht Jongen einen sich zuspitzenden Zweikampf der Gegenpole AfD und Grüne voraus. Denn die Hauptgegner der Konservativen verfolgten eine sozialistische Politik voller Verbote und Vorschriften. Daher seien es gerade die Grünen, die eine offene Gesellschaft verhindern, wie sie der liberale Philosoph Karl Popper in den 1940er Jahren vorsah. Damals waren die Feinde der offenen Gesellschaft Kommunisten und Nationalsozialisten. Heute, so Marc Jongen abschließend, sei es die AfD, die für eine freie, wahrhaft offene Gesellschaft kämpfe.

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