Lübecker Frauenbüro: Äpfel, Birnen, Gender Pay Gap

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Das Frauenbüro der Hansestadt Lübeck hat seinen Tätigkeitsbericht 2019/2020 vorgelegt. Darin befasst sich das Frauenbüro u.a. auch mit Entgeltunterschieden zwischen Frauen und Männern. 

Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD Fraktion, David Jenniches: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das ist eine berechtigte Forderung. Das Frauenbüro fordert gleichen Lohn, vergisst aber die Bedingung „gleiche Arbeit“. 

Es sieht angebliche Entgeltungerechtigkeiten in einem Vergleich der durchschnittlichen Monatsbruttolöhne von Männern und Frauen in Lübeck. [1] Die Frauen haben dabei 700 – 800 Euro weniger. Aber hier werden nicht nur Männer mit Frauen, sondern vor allem Äpfel mit Birnen verglichen. Unterschiedliche Branchen, Berufe und Qualifikationen bleiben völlig unberücksichtigt. 

Dazu ein erfundenes* Beispiel: Die Leiterin eines städtischen Frauenbüros erhält ein Monatsbrutto von 5.025,89 Euro (Entgeltgruppe 14 TVöD (Stufe 3)) [2]. Der Busfahrer bei einem städtischen Verkehrsbetrieb erhält 2.990 Euro [3]. Eine Leitungsstelle in der Verwaltung wird halt besser bezahlt als z.B. Busfahren. Ob es im konkreten Beispiel gerecht ist, muss jeder selbst entscheiden. Diskriminierung von Männern oder Frauen ist es jedenfalls nicht.“ 

[1] VO/2021/09870 Tätigkeitsbericht des Frauenbüros 2019-2020 Anlage 2, S. 11

[2] https://www.berufe-sh.de/jobangebote/gehaltstabellen/

[3] https://www.oeffentlichen-dienst.de/…/3720-busfahrer.html*Eventuelle Übereinstimmungen mit tatsächlichen Personen und Sachverhalten sind unbeabsichtigt und rein zufällig

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