Immer mehr Platz für Fahrräder, immer weniger Platz für Autofahrer.

Während in der Presse das neue Parkraumkonzept, das einen Wegfall von über 5.000 Parkplätzen vorsieht, hohe Wellen schlägt, fällt eine weitere Anti-PKW-Offensive der Stadtverwaltung unter den Tisch: und zwar in Form von immer mehr Fahrradstraßen.

Im Innenstadtbereich gräbt sich diese Entwicklung besonders rasant voran. Aktuell wird der Jungfernstieg, die Waisenhofstraße und teilweise der Lorentzendamm zur Fahrradstraße umgebaut.

Was man über Fahrradstraßen wissen muss: Fahrradfahrer dürfen auf diesen nebeneinander fahren, auch wenn ein Auto dahinter dann nicht überholen kann. Es gilt ein Tempolimit von 30 km/h.

Was viele offenbar nicht wissen: durch Fahrradstraßen fallen oft auch Parkplätze weg. Ein Umstand, über den sich die Verantwortlichen im Bauausschuss offenbar nicht im Klaren war. So kam es, dass durch den Umbau in der Waisenhofstraße nun 65 Parkplätze wegfielen. Ganz zu schweigen von den zahllosen Parkplätzen, die während des Umbaus der anderen Straßen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

110.000 Autos waren im Jahr 2019 in Kiel gemeldet gewesen. Und die Stadt sucht immer neue Mittel und Wege, diese aus dem Stadtbild zu verdrängen – sei es unter dem Vorwand der “Mobilitätswende”, dem sogenannten “Green City Plan” oder aus dem Schreckgespenst der “Climate Energy”. Eines steht dabei fest: die Stadtverwaltung mag keine Autofahrer in der Stadt. Wer eine rot-grüne Mehrheit in den Rat wählt, befördert diese Entwicklung – auch, wenn er zukünftig nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad angewiesen sein möchte.

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