Habecks Windenergie: Altes Konzept neu aufgewärmt

In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien stellte der Umweltminister Habeck ein großes Paket zum massiven Ausbau der Windkraft in Deutschland vor. Riesige Windparks sollen im Meer und zu Lande, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern ohne Rücksicht auf Natur, Umwelt und Menschen im ländlichen Raum entstehen. Bis 2030 sollen sogenannte erneuerbare Energien zu 80% den Strombedarf hierzulande decken. Neue, gewaltige Windkraftanlagen sollen alte ersetzen und zusätzlich besonders vor den Küsten und in den Mittelgebirgen neue entstehen. Außerdem sollen auf jedem Haus zwangsweise Solarmodule installiert werden, die in der Regel aus chinesischer Produktion stammen und den Hausbesitzern hohe Investitionssummen abverlangen. So also versteht Herr Habeck seinen Job auch als Wirtschaftsminister, statt sich um die deutschen Kernindustrien zu kümmern.

Windpark Breitenfelde

Pünktlich und parallel hierzu gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe neue Broschüren zum Verhalten der Menschen im Falle von zu erwartenden Blackouts heraus, in den dritten ARD- Kanälen laufen überall zu später Stunde längere Beiträge hierüber mit Anweisungen für die Bevölkerung, wie man sich auf diesen Fall vorbereiten und sodann verhalten soll. Anweisungen, wie sie bis vor wenigen Monaten nur aus der sogenannten Prepperszene gekommen sind, die man abfällig dem rechtsradikalen Umfeld pauschal zugeordnet hatte. Dazu gehören Vorräte für mindestens 3-4 Tage, genug Trinkwasser, eine „stromunabhängige Radioquelle“ (Kurbelradio) und möglichst ein Generator, um Kochplatte, ein Heizgerät und Lichtquellen betreiben zu können. Experten also warnen ausdrücklich auch vor mehrtägigen Ausfällen der Elektrizität durch den Wackelstrom aus der Windkraft. Schon heute kann der Netzspannungswert von genau 50 Herz kaum mehr eingehalten werden. Dieses wir in Zukunft immer schwerer, wovor besonders die Stromnetzbetreiber wieder und wieder warnen.

Dabei kommt es schon heute immer wieder zu regionalen Stromausfällen, meist aufgrund „brennender“ Großtransformatoren, ein Grund hierfür findet sich in dem Medien nicht. Ebensowenig wie neulich beim Ausfall eines Kraftwerks in Berlin, dass mitten im Winter ca. 70.000 Haushalte fast einen Tag ohne Strom auskommen ließ. Nur kurz erwähnt wurde zudem, dass 370.000 Haushalten ebenso lange ohne Heizung und Warmwasser auskommen mussten. Dieses war dem Umstand geschuldet, dass ein Heizkraftwerk ohne den nötigen Starkstrom ausgefallen war und danach erst wieder langwierig angefahren werden musste. Hieran werden wir uns wohl gewöhnen müssen, worauf uns jetzt auch das staatliche Fernsehen Schritt für Schritt vorbereitet. Die Vertreter der AfD in den Ausschüssen im Kreis haben hierauf mehrfach und kritisch hingewiesen und den Landrat zur Offenheit gegenüber den Bürgern aufgefordert. Immerhin wurde vom Landratsamt die Forderung der AfD aufgegriffen, sich gegenüber den Gemeinden nachdrücklich einzusetzen, dass das Sirenensystem wieder aktiviert und erneuert wird, welches eine wichtige Funktion im Katastrophenfall hat. Auch wurden daraufhin mehrere Generatoren angeschafft, die vom Technischen Hilfswerk genutzt werden können. Solche fordert auch das zuständige Bundesamt von Gemeinden, Grundversorgern und Kreisen anzuschaffen. Das Problem: Diese Generatoren werden mit Diesel betrieben. Bei einem Stromausfall funktionieren aber auch die Pumpen der Tankstellen nicht mehr. Übrigens fallen in einem solchen Fall auch die Pumpen der Wasserversorger aus.

Windräder nahe Lütau

Ein weiteres Problem der Windkraft neben der Verspargelung der Landschaft, Habeck fordert mindestens 2 % der Landfläche hierfür, entsteht zusätzlich durch den weiteren Landverbrauch durch ober- und unterirdische Starkstromtrassen, die quer durch das Land vom Norden in den industriellen Süden gebaut werden sollen und teilweise gegen den massiven Widerstand der Bevölkerung bereits gebaut werden. Habeck will das verbürgte Einspruchsrecht der Bürger erheblich einschränken und hierfür Sonderverordnungen verabschieden lassen. Etwas Ähnliches geschah, bezogen auf die Stromversorgung, zuletzt mittels der Notverordnungen der im Untergang befindlichen Weimarer Republik im geschichtsträchtigen Jahr 1933. Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg soll eine Trasse von Nord nach Süd zum Umspannwerk des ehemaligen Kernkraftwerks Krümmel (Geesthacht) gebaut werden. Dagegen ist großer Widerstand der vielen betroffenen Menschen in der Region zu erwarten. Solche Leitungen erzeugen in ihrer Umgebung starke elektromagnetische Felder, die auf Gewebe einwirken und verschiedene auch neurologische Erkrankungen erzeugen können.

Im Kreis Herzogtum Lauenburg hat sich die AfD Fraktion verschiedentlich gegen den Ausbau der Windanlagen ausgesprochen. Dazu am 12.06.2019 die Lübecker Nachrichten: „AfD will Ausbau der Windanlagen stoppen“, auf Anfragen der Fraktion an den Kreis und das Landesamt für Naturschutz. Das Land als zuständige Behörde für die Genehmigungen ist auch mit dem Regionalplan Windenergie vom 12.05.2020 und ihrem Grünen Umweltminister und der Unterstützung der CDU wild entschlossen, überall in Schleswig Holstein neue Windräder zu genehmigen, davon ca. 200 in unserem Kreis. Hiergegen stemmen sich zahlreiche Bürgerinitiativen wie in Lütau oder Niendorf bei Büchen. Auch der Windpark Breitenfelde soll weiter ausgebaut werden. Insgesamt lagen bereits in 2020 beim Land ca.3300 Eingaben und Einsprüche gegen diese Planungen vor. Auch die AfD Gruppe im Landtag hat sich gegen den Ausbau stark gemacht.

Noch gar nicht erwähnt und immer wieder zu Recht angeführt, ist der Einfluss der Windrotoren auf die Fauna. Als Symbol hierfür steht der Rote Milan als inzwischen im Aussterben begriffene Raubvogelart. Geschreddert von den Rotoren werden pro Jahr weitere Millionen von Vögeln und Milliarden von Insekten. Die Drehgeschwindigkeiten der Rotorblätter neuer Generation erreichen an deren Spitzen fast 400 km pro Stunde und erzeugen orkanartige Wirbelfelder und Windschleppen von mehreren Kilometern, die sich in einem Windpark vereinigen und noch größere Reichweiten bewirken können. Und es werden immer größere Anlagen gebaut, die ausgediente ersetzen, deren Entsorgung in den Sternen steht. Die Fundamente bleiben im Boden, die Rotorblätter werden auf Deponien verscharrt, weil sie bis heute aufgrund der Verbundwerkstoffe nicht getrennt und entsorgt werden können. Die neuen Anlagen sind über 200 Meter hoch, haben Fundamente, die bis zu 6000 Kubikmeter Beton und 2000 Tonnen Stahl enthalten. Die Abstände sollen nach Wunsch von Minister Habeck gesetzlich verkürzt werden, wofür zuletzt auch die CSU unter ihrem Chef Söder in Bayern Zustimmung signalisiert hat. Beschämend ist in diesem Zusammenhang das Verhalten der Umweltverbände, die, noch hypnotisiert von früheren Einwänden besonders gegen die Kernenergie, geflissentlich wegschauen und den Grünen den Rücken freihalten und sich in der Sache nicht als Opposition positionieren. Schließlich bleiben die Auswirkungen auf die Menschen zu erwähnen, der Schall, der bis in die Ortschaften getragen wird, aber insbesondere der unhörbare Infraschall. Dieser kann, wie Untersuchungen zeigen, Bluthochdruck und Konzentrationsstörungen verursachen, aber auch auf die inneren Organe und als Schalldruck auf das Gleichgewichtssystem im Innenohr wirken. Diese Beeinträchtigungen sind den Menschen nicht zuzumuten. Deshalb stellt sich die AfD an die Seite der Windkraftgegner, ohne wenn und aber. Gleichzeitig befürwortet sie als Brückentechnologie den Bau effizienter Gaskraftwerke und unterstützt alle Entwicklungen wahrhaft alternativer Energien über umweltfreundliche Treibstoffe, Brennstoffzellentechnologien und neuartige Kernenergien wie das Dual- Fluid Verfahren als havariefreie und keinen Atommüll erzeugende Alternative, die auch noch alten Restatommüll verwerten kann und dessen Endprodukte weiter nutzbar sind. Dieses Verfahren wurde von einem deutschen Ingenieursteam entwickelt, das Unternehmen dann in Kanada gegründet. Länder wie die USA und England bauen bereits an kleinen Reaktoren dieses Typs. Und schließlich fordern wir auch mehr Mittel für die Entwicklung der Fusionstechnologie als einzigem Erzeugungsmechanismus von wahrhafter Solarenergie durch Umwandlung der Wasserstoffisotope Deuterium in Tritium, ein Prozess, der in der Sonne auch so stattfindet. Deutschland muss bei der Stromerzeugung endlich seinen weltweit einzigartigen Sonderweg beenden. Die Menschen hier im Land müssen endlich wieder bezahlbare Energie beziehen können. Dafür arbeitet die AfD in den Parlamenten und unterstützt die Bürger bei ihren Protesten.

(HS)