Flensburg / #Corona

In Flensburg gelten aktuell mit die strengsten Lockdown-Maßnahmen in ganz Deutschland. Selbst Kontakte im privaten Bereich sind untersagt, es wurden massive Polizeikontrollen angekündigt.

Wir befragten zur aktuellen Situation den AfD-Bundestagskandidaten und AfD-Kreissprecher Jan Petersen-Brendel.

  1. Bitten stellen Sie sich doch mal kurz unseren Lesern vor.

Zur Person: Jan Petersen-Brendel, 52 Jahre, selbständig im eigenen Kfz-Betrieb, AfD-Mitglied seit 2016, seit 2018 Kreissprecher für den KV Schleswig-Flensburg, Direktkandidat für den Wahlkreis I bei der Bundestagswahl.

  1. Die Corona-Maßnahmen begleiten uns nun schon fast ein ganzes Jahr.
    Gesetze die massiv in unsere Grundrechte eingreifen, wurden im
    Eiltempo verabschiedet, während Hilfsleistungen für von der Corona-Krise betroffene Gewerbetreibende nur schleppend ausgezahlt
    werden. Wie beurteilen Sie die Corona-Politik der etablierten Parteien?

Antwort: Die Corona-Politik ist nicht nachvollziehbar, geht meiner Meinung nach an der Sache vorbei:
Man hätte von Anfang an besonders gefährdete Personen schützen und im übrigen das Wirtschaftsleben weiterlaufen lassen sollen. Immer niedrigere Inzidenzwerte bei Laborergebnissen, die nicht vergleichbar sind, und die schleppende Auszahlung der Hilfen tun ein übriges. Ob an dem „Reset des Kapitalismus“, der vom WEF gefordert wird, etwas dran ist? Die gezahlten Gelder werden noch Generationen nach uns belasten, von den Insolvenzen und den damit zusammenhängenden Schicksalen ganz zu schweigen! Davon abgesehen stehen die Masken für eine reine Symbolpolitik und machen den Bürger mundtot und gesichtslos. Daß aber auch das Bundesverfassungsgericht zuletzt die Maßnahmen der Regierung hat durchgehen lassen, hat mich erschreckt.

3.In Flensburg sollen die aktuellen Lockdownmaßnahmen erneut massiv
verschärft werden. Wie soll sich diese erneute Verschärfung gestalten
und welche Gegenmaßnahmen sind von Ihrer Partei und Ihnen geplant?

Antwort: Flensburg gilt heute auf neudeutsch als „Hotspot“. Seit dem 19.02. gelten verschärfte Maßnahmen mit nächtlicher Ausgangssperre sowie ein totales Kontaktverbot. Dabei hat die Oberbürgermeisterin mitgeteilt, dass Strafen für Zuwiderhandlungen massiv und ohne vorherige Verwarnung sein werden. Wir prüfen mit unseren Juristen gerade die erst am gestrigen Nachmittag vorgelegte Verordnung und werden auch ggf. nicht den Gang vors Verwaltungsgericht scheuen.

  1. Derzeit wird in Deutschland über eine Impfpflicht diskutiert,
    beziehungsweise über Vorteile für Geimpfte Personen, was einer
    Impfpflicht durch die Hintertür gleich käme. Wie beurteilen Sie diese
    Thematik?

Antwort: Eine sogenannte „Impflicht“, auch durch die Hintertür, lehne ich ab. Sie ist mit unserem Grundgesetz und meiner Vorstellung von Freiheit und Menschenwürde nicht in Einklang zu bringen. Davon abgesehen haben sogar namhafte Mediziner glaubhafte Vorbehalte gegen die neuen Impfstoffe. Die Sterbefälle nach Impfungen lassen aufhorchen und müssen wissenschaftlich ohne Ideologiebrille untersucht werden. Es ist deshalb kein Wunder, dass der Vorstoß eines Konzertveranstalters, der nur geimpfte Personen mit Karten versorgen wollte, innerhalb der Bevölkerung auf deutlichen Widerstand stieß.

  1. Sie gehören ja zu den Kritikern der Corona-Maßnahmen. Mit Kritik
    allein sind aber keine Verbesserungen oder Lösungen möglich. Wie würden
    sich Ihre Maßnahmen von den aktuellen Maßnahmen unterscheiden?

Antwort: Ein Blick zu unseren nördlichen Nachbarn in Dänemark zeigt, wie man effektiv mit solchen Virusinfektionen umgeht. Grenzschließung mit der Notwendigkeit von Negativtests bei Grenzpendlern, sinnvoller Umgang mit dem Wirtschaftsleben wie auch dem gesellschaftlichen Leben. Der Inzidenzwert in Dänemark liegt bei durchschnittlich 20, würde also bezogen auf unser Land eine vollkommene Rückkehr ins NORMALE Leben bedeuten.
Alle Konzepte der sog. Altparteien sind nicht zielführend; das der AfD wäre ähnlich dem dänischen gewesen und hätte somit aus heutiger Sicht zum Ziel geführt.

  1. Herr Brendel wir bedanken uns, dass Sie uns für ein Interview zur
    Verfügung standen. Was möchten Sie den Menschen in diesem Land noch
    mit auf den Weg geben?

Antwort:

Innerhalb der AfD wird um Positionen zum Thema Corona gerungen. Dabei meine ich, dass die Partei gut daran täte, sich am Wähler zu orientieren: Im Umgang mit meinen Kunden stelle ich eine wachsende Akzeptanz der Alternative für Deutschland fest. Die medial geführten Streitigkeiten lassen aber leider Zweifel an der Wählbarkeit der Partei aufkommen. Hier ist Geschlossenheit nach außen gefragt. In Mitteldeutschland hat die Alternative für Deutschland gezeigt, wie es geht, und zum Leidwesen der etablierten Parteien und des Verfassungsschutzes bereits den Charakter einer Volkspartei mit einer breit aufgestellten Wählerschaft. Diesen Weg sollten wir auch endlich im sog. Westen beschreiten – dann werden wir stark!

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