Energiewende verteuert Mieten

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Ein Lübecker Bürger hat es uns anhand eigener Erfahrungen vorgerechnet: Dreigeschossiges Wohnhaus mit vier Wohnungen und insgesamt 266 qm Wohnfläche.

Investition: 63.000 EUR in neue Fenster, Fassaden- und Dachisolierung. Heizkostenersparnis: ca. 761 EUR pro Jahr, d.h. die Investition hat sich in (63.000:761=) rund 83 Jahren rentiert.

Anders sieht es aus, wenn man vermietet: dann darf man 8% der Investitionssumme über eine einmalige Mieterhöhung auf die Mieter umlegen. Hier wäre das eine Erhöhung der Monatsmiete von (63.000×8%/266/12=) 1,58 EUR/qm. Dann hat sich die Investition bereits in (100:8=) 12,5 Jahren gerechnet. Und die Mieter zahlen danach natürlich weiter die erhöhte Miete. Der Mieter wird durch die Mieterhöhung viel stärker belastet, als er an Heizkosten spart.

Das ist Umverteilung von Mietern zu Vermietern. Und alles von den Altparteien per Gesetz möglich gemacht.

Dem Vermieter in unserem Beispiel war das übrigens Zuviel des Gewinns: er hat die Mieten weit weniger erhöht, als er gedurft hätte. Leider gibt es da andere, die weniger zurückhaltend sind.

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