Drogentreff Marienbrücke – Ausgaben bitte nur mit Sinn und Verstand

Die geplante Begegnungsstätte für Drogenkranke unterhalb der Marienbrücke sorgt für Diskussionen.

Die zu erwartenden Baukosten werden voraussichtlich um 24 % höher liegen als die von der Verwaltung veranschlagten 1,85 Millionen Euro. Mit Steigerungen der eingeplanten Betriebskosten ist ebenfalls zu rechnen.

Und schon jetzt ist absehbar, dass der geplante Eröffnungstermin nicht gehalten werden kann, da zahlreiche Gewerke noch nicht submittiert werden konnten.

Dazu sagt der sozialpolitische Sprecher der AfD Fraktion Dr. Werner Vieler: “Es ist jetzt unbedingt erforderlich, dass die Verwaltung nach alternativen Standorten für diesen Treffpunkt sucht, da schon jetzt klar ist, dass bei Sanierung der Marienbrücke in spätestens 10 Jahren der Treffpunkt wieder aufgegeben werden muss.”

Die AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft hält die Errichtung einer Begegnungsstätte für drogensuchtkranke Bürger auch weiter für sinnvoll.

Dazu ergänzt Dr. Vieler: “Die Integration einer Methadon-Substitutionseinrichtung im Treffpunkt oder in unmittelbarer Nähe macht Sinn. Einen Drogenkonsumraum, wo auch immer, lehnen wir dagegen ab.”

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