Bürgermeisterwahl in Itzehoe am 7. November

Am 14. Oktober finde ich das Mitteilungsblatt der Stadt Itzehoe, die sog. Stadtzeitung, in meinem Briefkasten, mit einem Beitrag über die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. Fünf Kandidaten stehen für die Itzehoer Bürger zur Wahl. Es soll der neue Leiter der Itzehoer Stadtverwaltung gewählt werden. Nach erster Durchsicht der Kandidaten ist ersichtlich, dass sich hier nur Berufsfremde für den Posten bewerben.

Sie haben nie eine Verwaltung, geschweige denn eine Kommunalverwaltung, geleitet oder waren zumindest als Dezernent, Fachbereichsleiter, Amtsleiter oder dergleichen tätig, und wollen sich als völlige Newcomer hier in den gut bezahlten Sessel eines Bürgermeisters setzen.

Was werden die Beschäftigten im Rathaus über diese Bewerber denken? Wieder einer, der weniger weiß als jeder Fachdienstleiter oder Dezernent? Der erst von der Pike auf angelernt werden muß? Wenig Ahnung hat aber viel Geld verdient? Noch ein Pfau, der sein Konterfei am liebsten jeden Tag in der Zeitung sehen will?

Liest man die Aussagen der Kandidaten, dann will die Kandidatin, die mit CDU/UWI Aufdruck auf dem Wahlplakat für sich wirbt als Kapitänin das Steuerrad übernehmen und mit ihrer Mannschaft das Schiff (Itzehoe) auf einen guten Kurs lenken. Ferner will sie anpacken um Itzehoe sicher und sauber zu machen.

Ja wie? Ein Bürgermeister soll die Verwaltung leiten und die übertragenen Aufgaben durchführen und die Entscheidungen der Selbstverwaltung gut und schnell ausführen. Aber das kann eine Medienfachfrau vielleicht nicht wissen. Für die Sicherheit ist die Polizei zuständig und für die Sauberkeit die Stadtreinigung. Und das Schiff Itzehoe auf einen guten Kurs bringen? Hat das denn der bisherige Amtsinhaber nicht gemacht? Oder zumindest versucht ?

Und wird dann bei zukünftigen Personalbesetzungen, die über den Bürgermeister laufen, möglicherweise Parteigänger den Vorzug erhalten?

Ein Bürgermeister sollte neutral sein und sich darum kümmern, das seine Verwaltung schnell und effektiv zum Wohle des Bürgers arbeitet.

Ein weiterer Kandidat ist Inhaber eines Stadtplanungsbüros und 2. Vorsitzender seines Sportvereins.

Das sind wahrlich keine Qualifikationen für den Bürgermeisterposten.

Seine Vorstellungen sind: bezahlbarer Wohnraum, bessere Radwege, schönere Baukultur, schöneres

Bahnhofsumfeld, eine Mehrzweckhalle (für seinen Sportverein?), soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz.

Machen wir es kurz: Keine seiner Vorstellungen haben etwas mit seiner Aufgabe als Verwaltungschef zu tun. Klimaschutz regeln Bund bzw. Länder. Zu den Radwegen: Die Stadt Itzehoe hat der Förderung des Radverkehrs eine hohe Bedeutung zugemessen. Im Masterplan Fahrradverkehr stehen die Steigerung der Fahrradnutzung, die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Erhöhung der Akzeptanz des Verkehrsmittels Fahrrad dabei als Ziele im Vordergrund.

Was will der Kandidat? Einen Rundumschlag an Versprechungen (bezahlbarer Wohnraum) ? Die Mietpreisbremse ist Bundessache und nicht des Itzehoer Bürgermeisters.

Die Grünen schicken einen Pädagogen (studierter Ingenieur der Elektrotechnik) mit null Erfahrung im öffentlichen Dienst. Also auch für diesen Posten unqualifiziert. Er möchte weniger Autos, mehr Fahrräder, besseren und effektiveren ÖPNV, neue Wohngebiete, sozialgerecht, Klima neutral..

Alles Vorhaben, die Sache der Selbstverwaltung sind. Auch hier: Aufgabe verkannt.

Und dann gibt es denn Unternehmer und Projektentwickler für Innenstädte, der Itzehoes Innenstadt aufhübschen und beleben will. Als wenn man das in Itzehoe nicht schon seit Jahren will. Auch der neue Störgraben wird hier sicherlich nichts ändern. Also auch ungeeignet.

Last not least bemüht sich ein einfacher Itzehoer Bürger (Bäcker und Feuerwehrmann) im dritten Anlauf um das Bürgermeisteramt. Aus seinem Lebenslauf ist nicht ersichtlich, was ihn für die Verwaltungsleitung qualifizieren sollte. Mehr gibt es einfach nicht zu erwähnen.

Egal, wen die Itzehoer Bürger zum neuen Bürgermeister wählen, sie bekommen einen unqualifizierten und berufsunerfahrenen Verwaltungsleiter. Irgendwie erinnert mich das an die drei Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl. Man konnte nur zwischen Not und Elend wählen.

Diese Kandidaten werden vermutlich nur wenige Bürger überzeugen. Wünsche mir auf jeden Fall einen neutralen neuen Bürgermeister und keinen Parteigänger. Meinetwegen kann es auch der Bäcker und Feuermann werden. Der hat genau soviel Ahnung wie die Mitbewerber.

Beitrag von Jan Voigt

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