Asylbewerber in Stormarn: Unterbringungskapazitäten nahezu ausgeschöpft!

Die Unterbringungskapazitäten für Asylbewerber in Stormarn sind aufgrund des stark angestiegenen Fluchtgeschehens nahezu ausgeschöpft: Dies bestätigte die Leiterin der Ausländerbehörde auf der 52. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses des Stormarner Kreistages am Dienstag. Insgesamt nahm Stormarn im vergangenen Jahr über 3.200 Asylsuchende und Flüchtlinge auf, davon allein über 2.700 Ukrainer.

Dem Jahresbericht zur Aufnahme von Asylsuchenden kann entnommen werden, dass Schleswig-Holstein 3,4% aller bundesweiten Flüchtlinge aufnimmt, und Stormarn davon wiederum 8,6%. Die aufgenommenen Personen werden in bestimmte Rubriken unterteilt, was die Gesamtzahl zunächst verschleiert.

Während die Anzahl neuer Asylbewerber in Stormarn im Jahresbericht für 2022 zunächst nur mit 359 Personen angegeben wird – was allerdings bereits der höchste Wert seit 2016 ist – werden verschiedene Gruppen aus dieser Zählung ausgenommen. Dies gilt insbesondere für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Im letzten Jahr sind aufgrund des Kriegsgeschehens rund 40.000 Personen aus der Ukraine in Schleswig-Holstein aufgenommen worden. Hiervon wurden im Kreis Stormarn 2.753 Ukrainer untergebracht.

Separat aufgeführt und gezählt werden auch die sogenannten afghanischen Ortskräfte, die aus dem destabilisierten Afghanistan nach Deutschland kommen. Allein hiervon wurden Stormarn letztes Jahr 107 Personen zugeteilt.

Zählt man diese drei Rubriken zusammen, kamen 2022 über 3.200 neue Asylbewerber und sonstige Flüchtlinge nach Stormarn. Diese Zahl ist sogar erheblich größer, als während der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 und 2016, als 2.336 bzw. 1.069 Asylbewerber nach Stormarn kamen (wonach die Zahl in den folgenden Jahren zunächst auf 250-350 zurückging). Die neuen Asylanten treffen hier natürlich auf eine seit Jahren große Zahl bereits anwesender Flüchtlinge.

Die Leiterin der Ausländerbehörde in Stormarn erklärte in ihrem Bericht und auch auf Nachfrage, dass die Unterbringungskapazitäten nahezu ausgeschöpft seien. Dies verwundert nicht, hat Stormarn doch selbst nur eine Bevölkerung von rund 240.000 Menschen. Somit sind mehr als ein Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres hinzugekommen.

Von allen anderen Parteien im Stormarner Kreistag wird diese Entwicklung unkritisch zur Kenntnis genommen, teilweise heruntergespielt oder zumindest achselzuckend als unabwendbar hingestellt.

Am 14. Mai hat der Wähler bei den Schleswig-Holsteinischen Kommunalwahlen die Chance, mit der AfD die einzige Zuwanderungskritische Opposition wieder in Fraktionsstärke in den Stormarner Kreistag zu wählen. (FW)

Verweis: 52. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses und Jahresbericht zur Aufnahme von Asylsuchenden

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