Die AfD steht für eine freie Impfentscheidung

Die AfD steht für eine freie und unbeeinflusste Impfentscheidung. Deshalb stellen wir uns gegen eine allgemeine oder partielle Impfpflicht gegen das SARS-CoV2-Virus. Eine medizinisch nicht zu begründende Corona-Schutzimpfung von Kindern lehnen wir strikt ab. Wir stehen hinter den Menschen, die tagtäglich für unsere Gesundheitsversorgung diese so wichtige Arbeit leisten und fordern daher in einem ersten Schritt die Aussetzung der Einrichtungs-bezogenen Impfpflicht.

Auf Bundesebene werden wir uns für die Rücknahme der Impfpflicht für Gesundheitsberufe einsetzen. Die AfD setzt sich für eine Rückführung des Infektionsschutzgesetzes auf den Stand vor der Corona-Pandemie ein. Wir wollen den Infektionsschutz als Landesaufgabe und werden den gesetzlichen Rahmen dafür schaffen, um die Bevölkerung in Schleswig-Holstein künftig zielgenau und angemessen vor den Gefahren einer Infektionsausbreitung zu schützen. Dazu werden wir die Gesundheitsämter bei der Erfassung von Infektionsfällen digital ertüchtigen und personell verstärken. Außerdem werden wir alle erforderlichen Daten eines Infektionsgeschehens erfassen und tagesaktuell und transparent der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Verzerrte und falsche Daten darf es nicht mehr geben, denn wir setzen darauf, dass nur eine umfassende und ehrliche Kommunikation – frei von alarmistischen Tönen – in der Bevölkerung für Besonnenheit und die notwendige Akzeptanz von Schutzmaßnahmen sorgen kann. Flächendeckende Tests sind für diagnostische Zwecke ungeeignet und daher abzuschaffen.

Die Gesundheitspolitik der AfD ist darauf ausgerichtet, das bestehende, in der Regel funktionierende Gesundheitssystem, zu erhalten, auszubauen und in die Lage zu versetzen, neuen Herausforderungen und zukünftigen Entwicklungen angemessen entsprechen zu können. Auch wenn viele grundsätzliche Entscheidungen in der Gesundheitspolitik zentral im Bund gefällt werden, hat ein Bundesland wie Schleswig-Holstein viele Möglichkeiten zu mitentscheiden, wie das Gesundheitswesen im Lande ausgestaltet sein soll. Dazu gehört:

  • Ärzten den Weg aufs Land wieder attraktiv machen
  • Pflegepersonal rekrutieren
  • Den Beruf des Heilpraktikers erhalten
  • Klinikstandorte für eine flächendecke Gesundheitsversorgung erhalten
  • Geburtshilfe sicherstellen – Mutter und Kind umsorgen
  • Fallpauschalen-System grundlegend reformieren
  • Aufklärung über Fragen der Gesundheit
  • Wertschätzung für die häusliche Pflege
  • Arzneimittelversorgung sicher und günstig gewährleisten
  • Souveränität des Patienten über seine Daten herstellen
  • Psychiatrische Versorgung weiter humanisieren

Beachten Sie bitte auch das Kapitel über Gesundheitspolitik in unserem Programm zur Landtagswahl, sowie unsere früheren Beiträge zum Thema Corona und Gesundheit.


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