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Wer kümmert sich um unsere Jugendlichen?

In Neumünster gibt es für Jugendliche noch immer zu wenig sichtbare und attraktive Freizeitangebote. Die Stadt weist in ihrem Sozialbericht aus, dass am 30.06.2024 rund 16 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt waren. Das entspricht rund 13.000 Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig verfügt sie nur über zwei städtische Jugendfreizeitheime. Das ist zu wenig.

Wo lernen sich junge Leute heute überhaupt noch kennen? Immer öfter eben nicht mehr im Verein, auf dem Sportplatz oder im Jugendtreff, sondern im Internet. Gerade deshalb ist entscheidend, welche politischen und gesellschaftlichen Botschaften junge Menschen heute prägen.

Gerade in linken und grün geprägten Milieus wird der Konsum bestimmter Substanzen, insbesondere Cannabis, verharmlost oder als Ausdruck persönlicher Freiheit dargestellt. Wer Drogenkonsum ständig relativiert, darf sich nicht wundern, wenn Jugendliche am Ende die falschen Wege einschlagen. Linke Sozialvereine fördern Angstbilder, moralischen Druck und das ständige Gefühl einer drohenden Klimakrise. Im rechten Spektrum stehen dagegen Eigenverantwortung, Prävention, familiärer Halt, stabile soziale Strukturen und der Schutz des öffentlichen Raums im Vordergrund.

Die Junge Freiheit berichtete am 14.04.2026 zudem über einen Fall, der zeigt, wie stark linke Akteure inzwischen bis in Schulen hineinwirken. Am Hannah-Arendt-Gymnasium in Barsinghausen soll auf Initiative der „Omas gegen Rechts“ eine verpflichtende Lesung für ganze Jahrgänge organisiert worden sein. Laut Bericht kritisierten Eltern insbesondere den einseitigen politischen Charakter der Veranstaltung sowie den Versuch, Schüler in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Gerade deshalb braucht Neumünster für Jugendliche mehr als Verwaltung und Symbolpolitik. Eine positive Entwicklung ist dabei die Generation Deutschland Schleswig-Holstein, deren Landesverband am 18. Januar 2026 in Neumünster gegründet wurde. Für Jugendliche, die Gemeinschaft, Orientierung und politische Beteiligung suchen, ist das ein konstruktiver und zukunftsorientierter Anlaufpunkt.

Klar ist deshalb auch: Statt bloßer Projektpolitik braucht es frühzeitige Prävention gegen Drogen, Orientierungslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Jugendliche brauchen konsumfreie Treffpunkte mit Sportflächen, Kickern, Sitzplätzen und WLAN – ohne sich in linksextreme Milieus zu begeben, wie es beim AJZ der Fall ist.

Jugendliche müssen endlich ernst genommen werden. Die Stadt muss handeln – und dieser notwendige Kurswechsel ist nur mit der AfD möglich.