Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie falsch die Klimahysteriker liegen, so liefert ihn jetzt ausgerechnet die „Stiftung Klimaneutralität“. Diese Organisation, die zu 100 Prozent von einer kalifornischen „NGO“ des Aktivisten Hal Harvey finanziert wird, kommt plötzlich und unerwartet zu der Erkenntnis, daß viel Dämmung nicht viel bringt. Jahrelang setzten diese und andere Stiftungen aus dem GrünRoten Umfeld die Politik unter Druck. Als Folge entstanden irrwitzige „Gebäudeenergiegesetze“ und Dämmvorschriften, die das Bauen und Wohnen immer teurer machten. Ziel war nichts weniger als die Beeinflussung des Weltklimas. Das Ziel bleibt das Selbe, aber der Weg dahin soll nun nicht über immer mehr Dämmung verlaufen, sondern nur noch über Wärmepumpen. Das ist für Hausbesitzer, junge Familien, Vermieter und Mieter kein Grund zur Freude, denn angesichts der horrenden Strompreise sind auch Wärmepumpen und deren aufwendige Einbau ein weiterer Faktor, der das Bauen und Wohnen teurer macht.
Aber immerhin sollte der Dämmwahn bald ein Ende haben, wenn sogar eine „Stiftung Klimaneutralität“ endlich zurückrudert. Anlaß für dieses Umdenken gibt eine Prognos-Studie, die den Effekt fürs Klima als zu vernachlässigend beziffert. Und plötzlich entdeckt auch der Stiftungsdirektor seine soziale Ader und warnt vor der enormen finanziellen Belastung der Maßnahme, die er selbst jahrelang propagiert hat. Thomas Losse-Müller ist seit 2024 gut bezahlter Klimaschützer, nachdem er als SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein klar gescheitert war. Da ihm die Mühen der Opposition nicht schmeckten, sattelte er flugs auf Klimastiftung um. Kein Problem für den Job-Hopper: Bevor er den Hoffnungsträger der Roten gab, war er Staatssekretär bei den Grünen – genau wie der einflußreiche Stiftungsbeirat Rainer Baake, dem wir schon die „Deutsche Umwelthilfe“ und die „Denkfabrik Agora Energiewende“ verdanken. Mancher Polit-Funktionär weiß eben, wie man das System optimal für die Karriere ausnutzt…
Die AfD wird bei der nächsten Wahl im Norden dafür sorgen, daß nicht nur der Dämm-Irrsinn endlich aufhört, sondern auch die Wahnvorstellung, daß der deutsche Wohnungsbau zu einer Veränderung des Weltklimas beiträgt!
Volker Schnurrbusch
Stellv. Landesvorsitzender/Wirtschaftspolitischer Sprecher
AfD Schleswig-Holstein