Linksradikale Terroristen haben laut Bekennerschreiben einen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz verübt. Rund 80.000 Menschen sind im Winter ohne Strom, Heizungen fallen aus, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen geraten an ihre Grenzen. Die Täter bezeichneten den Anschlag als „gemeinwohlorientiert“. Seit 14 Jahren ist die Vulkangruppe aktiv, ohne dass Ermittlungsbehörden nennenswerte Erfolge vorweisen können, während sie bei Online-Meinungsäußerungen schnell reagieren.Der Vorfall steht sinnbildlich für das Versagen des Katastrophenschutzes. Medien berichten von schlecht informierten Bezirksämtern und einer verzögerten Krisenreaktion des Berliner Senats. Besonders kritisiert wird der Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen sowie politische Selbstinszenierung statt schneller Hilfe.Zusätzlich fehlt es an Ressourcen: 2022 verschenkte das THW 470 Stromgeneratoren an die Ukraine, die nun im Inland fehlen. Auch staatlich geförderte NGOs, sonst mobilisierungsstark, bleiben in der Krise auffällig still.Gefordert werden besserer Schutz kritischer Infrastruktur, konsequente Strafverfolgung, verbesserte Katastrophenkoordination und ein respektvoller Umgang mit der eigenen Bevölkerung. Die Situation wirft auch im Kreis Pinneberg Fragen zur eigenen Krisenvorsorge und Handlungsfähigkeit auf.
