Friedrich Merz ist am Ende und das ist er schon lange. Katastrophale, persönliche Umfragewerte werden immer noch schlechter. Inzwischen streichelt er damit sogar das Ego von Olaf Scholz, dem bis dahin unbeliebtesten Kanzler der deutschen Geschichte.
Dass seine Partei, die CDU sich anschickt, der FDP in die Bedeutungslosigkeit zu folgen, hat Merz nicht ausgelöst. Diese zweifelhafte Ehre fällt Angela Merkel zu. Ihre „Politik der ruhigen Hand“ und ihr „Wir schaffen das, haben den freien Fall der einstigen, konservativen Volkspartei verursacht.
Doch Merz hat eben auch kein Mittel dagegen. Er führt im Grunde genau diese Politik des Untergangs fort. Er ist Fallwind, statt Fallschirm und damit eifriger Helfer der Schwerkraft, auf dem Weg der CDU, zum Aufprall auf die Realität. Er will hier ein kleines Schräubchen drehen und dort, was schon unter Merkel nicht genug war.
Allerdings gehen ihm selbst diese Schräubchen langsam aus, weil er gefangen ist. Gefangen auf dem schmalen Streifen der Existenz, den die Brandmauer der CDU noch lässt. Lars Klingbeil und die SPD sind dabei Aufseher und Gouvernante. Das tadelnde „Nein“ und der Klaps auf die Finger, sind der Alltag. Die CDU ist ohne Funktion, für Deutschland.
Es ist Merz’s Feigheit, die Brandmauer zu Durchbrechen, seine Partei wieder zu ihren alten, konservativen Werten zurückzuführen und das Ruder für Deutschland herumzureißen, die den Untergang seiner Partei besiegeln wird.
Wer sich nach den letzten Wahldesastern hinstellt und meint, er könne Verantwortung übernehmen, indem er im Amt bleibt, dem ist der Wille des Volkes komplett egal. Dem geht es wieder nur um die Brandmauer. Man setzt lieber die dysfunktionale Koalition fort, als ein weiteres Erstarken der AfD zu riskieren, denn das wäre bei Neuwahlen unausweichlich.
Die Vorherrschaft des links-grünen Narrativs, ist ein sterbendes Pferd. Die Altparteien sitzen gemeinsam auf seinem Rücken und geben ihm die Sporen, als gäbe es kein Morgen. Das werden sie auch noch tun, wenn der Gaul längst unter ihrer Inkompetenz verreckt ist. Dabei glaubt Friedrich Merz, er hielte noch die Zügel in der Hand.
Zeit für Deutschland.
Zeit für die AfD.