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Heimat statt Windparks!

Im Ostholsteiner Kasseedorf hat eine Bürgerinitiative mit 423 Unterschriften – weit über dem Quorum – ein Bürgerbegehren gegen sieben Windkraftmonster von über 260 Metern Höhe durchgesetzt. Die Gemeinde muss nun den Aufstellungsbeschluss zurücknehmen oder die Bürger abstimmen lassen. Ähnlich wehrt sich Schönwalde gegen drei weitere Riesen am Bungsberg, die Seeadler, Fledermäuse und das Landschaftswahrzeichen bedrohen. Dahinter steht die Hanse Windkraft GmbH aus München, die mit der Gemeindeöffnungsklausel über Landes-Schutzvorgaben hinwegfegt.

Das ist der echte Volksaufstand gegen die grüne Zerstörungswut. Während Münchner Stadtwerke und Berliner Ideologen ihre Energiewende feiern, werden ostholsteinische Dörfer mit Stahlkolossen zugemüllt, die Landschaft, Artenvielfalt und Lebensqualität vernichten – für Strom, der nur kommt, wenn der Wind zufällig weht. Die „Gemeindeöffnungsklausel“ ist ein demokratiefeindliches Instrument, mit dem Investoren ländliche Kommunen überrumpeln. Natur- und Heimatliebe werden hier nicht von Ideologen, sondern von den Betroffenen verteidigt.

Endlich erhebt sich die Provinz. Diese Bürgerinitiativen zeigen, dass die stille Überrollung durch die Windindustrie an ihre Grenzen stößt. Subsidiarität und echte Heimatverbundenheit siegen über zentralistische Planwirtschaft im grünen Mantel. Wenn die Gemeinden jetzt standhaft bleiben, wird das Signal weit über Ostholstein hinaus wirken: Die Menschen lassen sich ihre Landschaft nicht länger kaputt machen.