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Ein Scheitern auf ganzer Linie!

Die NZZ rechnet schonungslos ab: Deutschland hat seit 2000 die Kraftwerksleistung um 143 Prozent gesteigert – vor allem mit Wind und Sonne. Die reale Stromerzeugung ist trotzdem um 10 Prozent gesunken. Kein anderes EU-Land baut so aggressiv aus und produziert gleichzeitig weniger. Spanien plus 30 Prozent, Niederlande plus 40 Prozent. Deutschland schaltet ab, was rund um die Uhr läuft: Atomkraft und Kohle.

Genau das sieht man in Schleswig-Holstein besonders deutlich. Das „Windland Nr. 1“ verspargelt seine Landschaft, produziert massenhaft Strom auf dem Papier; und steht bei Flaute hilflos da. Überschuss wird abgeregelt, bei Bedarf teuer importiert. Industrie wandert ab, Strom bleibt teuer, der Verbrauch sinkt nicht aus Klimaschutz, sondern aus wirtschaftlicher Erosion.

Die Energiewende ist kein Vorbild, sondern vielmehr ein deutscher Sonderweg in die Abhängigkeit. Ideologie statt Physik, Symbolpolitik statt Versorgungssicherheit.

Zeit, diesen Irrweg zu beenden. Technologieoffenheit, Kernkraft und realistische Energiepolitik: auch und gerade in Schleswig-Holstein. Der Norden darf nicht länger Vorzeige-Opfer grüner Träume sein.