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„Deutsches Leid darf nicht relativiert werden!“

Der Historikerverband kritisiert scharf, dass das Bundesinnenministerium die Stiftung “Flucht – Vertreibung – Versöhnung” stärker unter Kontrolle bringen will: Ein BdV-Vertreter soll in den Stiftungsrat, das Ministerium ein Vetorecht erhalten. Damit drohe eine „Renationalisierung der Erinnerung“ an die Vertreibung der Deutschen.

Es ist wieder typisch: Kaum versucht eine Regierung, die einseitige linke Deutungshoheit über die Vertreibung von 12 Millionen Deutschen aufzubrechen, schlägt der Historikerverband Alarm. Als wäre es abwegig, dass die Vertreter der Betroffenen endlich mehr Einfluss auf eine Stiftung bekommen, die das Leid der Vorfahren thematisiert. Stattdessen soll alles „kontextualisiert“ bleiben – also deutsche Opfer immer nur als logische Folge des Krieges.

Diese Haltung ist intellektuell armselig und moralisch verlogen. Weltweit gedenken Nationen ihrer getöteten Angehörigen. – Nur für Deutsche soll das nicht gelten. Die gewaltsamen Vertreibungen mit Massenmord, Vergewaltigungen und ethnischen Säuberungen waren ein Jahrhundertverbrechen. Das sollten auch die etablierten Oberhistoriker endlich anerkennen.

Die Stiftung aus der linken, antideutschen Umklammerung zu lösen, ist überfällig. Ein Volk, das seine eigenen Toten nicht betrauern soll, verliert seine Wurzeln.