Die Grünen haben mal wieder eine irrwitzige Idee: Alle Bürger sollen künftig pauschal zehn Euro im Monat als ÖPNV-Steuer zahlen – dafür dann Bus und Bahn unbegrenzt und ohne Ticket nutzen. Statt die explodierenden Spritpreise durch echte Entlastungen zu bekämpfen, wollen sie einfach eine neue Zwangsabgabe für jeden einführen, egal ob man den Nahverkehr braucht oder nicht. Zehn Euro klingen erstmal harmlos, aber bei einem echten Ausbau, wie die Grünen und ihr Lieblingswissenschaftler träumen, würde das deutlich teurer. Der ÖPNV ist eh schon chronisch pleite und fordert ständig Milliarden extra vom Bund.
Am Ende ist es wieder die gleiche Masche: Autofahrer und Wenignutzer sollen die Vielfahrer in den Städten subventionieren, während man auf dem Land oft gar keinen vernünftigen Bus hat. Klassische grüne Umverteilung und Umerziehung statt vernünftiger Politik. Irrsinn pur.
Und das ausgerechnet jetzt, wo die Spritpreise durch den Iran-Krieg weiter steigen; statt Steuern zu senken, wird einfach eine neue erfunden. Typisch.
Dabei blenden sie komplett aus, daß Autofahrer schon jetzt mit hohen Steuern auf Sprit und Kfz massiv zur Staatskasse beitragen und daß individuelle Mobilität besonders auf dem Land unverzichtbar ist. Stattdessen wird das Auto weiter verteufelt und jeder soll mitzahlen für ein System, das viele gar nicht nutzen können oder wollen.
Quelle: https://www.merkur.de/wirtschaft/steuer-abhilfe-verschaffen-hohe-spritpreise-kann-eine-oepnv-zr-94243138.html