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Hört die staatliche Bevormundung denn niemals auf?

Der Vorstoß von Daniel Günther im Bundesrat zeigt erneut, wie die Landesregierung versucht, mündige Bürger und Jugendliche mittels vermeintlich gut klingender Maßnahmen in ihrer Konsumfreiheit einzuschränken. Dafür sollen dieses Mal die folgenden Maßnahmen herhalten.

Die Einführung einer Zuckersteuer

Die Landesregierung verspricht sich durch die Einführung einer Zuckersteuer eine Entlastung der Krankenkassen und eine Reduzierung der Krankheitskosten. Die Steuer soll Hersteller von Lebensmitteln dazu anregen, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu senken. Allerdings wird dabei außer Acht gelassen, dass diese Steuer zu einem Anstieg der verwendeten und potenziell schädlichen Zuckerersatzstoffe führt, da die Konsumenten das bekannte Geschmacksprofil erwarten. Außerdem wird diese Zuckersteuer vom Produzenten an den Endverbraucher weitergereicht, wodurch einkommensschwache Haushalte besonders belastet werden.

Das Verbot von Energy Drinks für Minderjährige

Über die Sinnhaftigkeit von Verboten lässt sich immer streiten. Allerdings sollten sie die Eltern von Kindern und Jugendlichen nicht entmündigen. Aktuell obliegt es den Eltern, welche Getränke ihre Kinder zu sich nehmen. Anstatt Verbotsforderungen wäre in diesem Fall mehr Aufklärung und Vertrauen in die Erziehungsberechtigten angebracht.

Fazit

Wieder einmal zeigt die Landesregierung, dass sie ihren Einwohnern nicht traut. Das ist insofern bedenklich, weil den Bürgern damit ein weiterer Teil ihrer Entscheidungsfreiheit genommen wird. Unser Ziel muss es sein, mündige und freie Staatsbürger zu sein, damit wir unserem Status als Souverän dieses Landes nachkommen können.