Der Schock saß tief am vergangenen Wochenende: Zehntausende Berliner sind plötzlich ohne Strom. Bis voraussichtlich Donnerstag müssen etliche Haushalte in der Kälte ausharren – ohne Licht, ohne Heizung. Der Grund? Ein gezielter Brandanschlag auf einen Stromverteiler, mutmaßlich verübt durch linksextreme Gruppierungen.
Das eigentliche Skandalon dabei ist die Wiederholung: Es ist längst kein Einzelfall mehr. Immer wieder werden Brandanschläge auf die kommunale Stromversorgung oder Infrastruktur der Deutschen Bahn verübt. Während die Schäden enorm sind, bleibt der Fahndungserfolg meist bei null.
Wo bleibt der mediale Aufschrei? Er ist kaum vernehmbar. Wie viele Menschen müssen noch in Gefahr gebracht werden, bis die Politik einsieht, dass solche Attacken keine Bagatell-Delikte sind? Es sind gezielte Schläge gegen unsere kritische Infrastruktur, die tausende Menschenleben gefährden und klar als terroristische Akte gewertet werden müssen.
Anstatt das Problem an der Wurzel zu packen, betreibt die Berliner Regierung reine Schadensbegrenzung und versucht sich in PR-Inszenierungen. Doch der Versuch, Bürgernähe zu demonstrieren, ging nach hinten los: Wir sehen über 90-jährige Pflegebedürftige, die in Turnhallen untergebracht werden, statt die professionelle Versorgung zu erhalten, die sie dringend benötigen. Es ist beschämend, wenn Politiker glauben, sich mit solchen Bildern profilieren zu können.
Wir wünschen den betroffenen Berlinern viel Kraft und Zusammenhalt in diesen schweren Tagen. Gleichzeitig fordern wir, dass die Gefahr des Linksterrorismus in der gesamten Bundesrepublik endlich ernst genommen wird!