Stadt will Antifa Räume bieten

Unmut in der linksextremen Szene Kiels im Sommer diesen Jahres. Der Grund: das Szene-Café “Li(e)ber Anders” musste räumen, nachdem die Vermieterin den Mietvertrag kurzerhand aufgekündigt hatte. Die Folge: diverse Kundgebungen und Aufmärsche des extremistischen Unterstützerkreises bishin zu einer Demo vor der Wohnadresse der Vermieterin, begleitet von Solidarisierungen linker Gruppierungen, Persönlichkeiten und Parteien, nicht zuletzt hatte die LINKE wiederholt Anträge in den Kieler Rat eingebracht. Stadtrat Stöcken (SPD) sah sich unter Druck gesetzt und wollte den Linksextremisten keine sofortige Absage erteilen. So stellte er bereits im Sommer Räumlichkeiten für den Antifa-Tarnverein “Verein zur Förderung der politischen Bildung Gaarden” in Aussicht. Offensichtlich scheint er dem Druck mehr und mehr nachzugeben, denn nun wolle man ab Januar 2022 Räumlichkeiten ausgerechnet in einer Immobilie der Kieler Wohnungsbaugesellschaft in der Kieler Straße zur Verfügung stellen, damit die “Rote Hilfe e.V.” auch zukünftig ungestört Aktionen gegen Staat und Kapital planen kann. Zum Schluss zitierte Stöcken niemand geringeren als die Vorbild-Figur der Linksextremisten, Rosa Luxemburg, um seine Entscheidung zu rechtfertigen. Die AfD sah diese Entwicklung bereits im Sommer voraus, ist angesichts der Entscheidung der Stadt dennoch fassungslos und fordert diese auf, jegliche Unterstützung antidemokratischer und terroristischer Vereine sofort zu beenden.

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