Präambel Für unsere Art zu leben für unser Land AfD Landtagswahl Programm für Schleswig Holstein

Präambel Für unsere Art zu leben – für unser Land

Schleswig-Holstein ist das Land zwischen den Meeren und wurde von Gezeiten, Wetter und den Menschen geprägt: den Menschen, die hier seit Generationen leben. Sie sind bodenständig, ehrlich und zupackend. Sie stehen dem Leben offen gegenüber und fühlen sich ihrem Land verbunden. Die Geschichte Schleswig Holsteins ist so reichhaltig wie die nordische Natur, mit ihren Knicklandschaften, den leuchtenden Rapsfeldern und den Wolkenbergen vor stahlblauem Himmel. Davon zeugen Jahrtausend alte Megalithgräber, untergegangene Handelsplätze und die ehrwürdige Hansestadt Lübeck.

Doch die Zukunft unseres Landes und der innere Friede sind bedroht. Die weiter schwelende Eurokrise, die misslungene „Energiewende“, die Einwanderungskrise aus dem islamischen Raum, die Vernachlässigung von Familien, Bürgerrechten und öffentlicher Infrastruktur sind die Folgen politischen Versagens und bedeuten für Schleswig-Holstein erhebliche Belastungen.

Die derzeitige Landesregierung setzt diesen Fehlentwicklungen nichts entgegen. Sie ist für die Probleme des Landes mitverantwortlich. In ihrem Namen werden die weiten Horizonte unseres Landes durch immer größere Windparks verbaut. Ideologisch verblendet unterstützt sie begeistert eine Politik, die sich all ihrer Überzeugungen entledigt hat. Inszenierte Scheindebatten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die sogenannten "Volksparteien" mittlerweile wie eine Einheitspartei auftreten. Zukunftsweisende Visionen, wie unser Land in 15 bis 20 Jahren aussehen soll, was wir tun müssen, um das Lebensmodell Familie wieder attraktiv zu machen, wie wir Zuwanderung zum Wohle unseres Landes gestalten und wie wir unsere Demokratie weiterentwickeln, liefern die Altparteien nicht.

Die Alternative für Deutschland stellt sich dem Einheitsbrei der alten Parteien entgegen und bekennt sich als Bürgerpartei aus der Mitte des Volkes zu unseren  Grundwerten, die im Lauf der Geschichte gegen etliche Widerstände erkämpft und verteidigt wurden. Sie entsprechen der Denk –und Lebensweise der Menschen unseres Kulturkreises. Dem ideenlosen "Weiter so!" setzen wir ein gesundes Selbst-bewusstsein, Bürgersinn und Heimatliebe entgegen. Wir sagen "Ja!" zur Hoheit über die eigenen Grenzen, zur Einhaltung von Recht und Ordnung, zur Meinungs- und Redefreiheit.

Wir wollen mehr direkte Demokratie, ideologiefreien Realismus und wirtschaftliche Vernunft. Mit diesem Selbstverständnis treten wir an, um die Interessen der Schleswig- Holsteiner in den Mittelpunkt aller Politik im Lande zu stellen.

Wir geben dem Bürgertum, das gegen seine schleichende Abschaffung aufbegehrt, eine Stimme und erteilen den Berufspolitikern in Kiel eine Absage für ihre Politik.

Ein Hauptziel unserer jungen Partei ist die Veränderung der politischen Kultur in unserem Land, denn weite Bereiche der öffentlichen Diskussion sind mit roten Linien und Tabus belegt. Ein Meinungskartell aus etablierten Parteien, Medien, Kirchen und Gewerkschaften verhindert offene und belebende Debatten. Mit ihren Beschimpfungen Andersdenkender haben sich die Altparteien auf ein Niveau begeben, das der demokratischen Kultur unseres Landes schadet. Wir fordern eine Rückkehr zu

politischem Anstand und wollen das Recht auf freie Meinungsäußerung gewahrt sehen. Dort wo die Bürger nicht mehr über ihre kulturelle Identität und den Weg ihres Landes in die Zukunft mitbestimmen dürfen, entstehen Misstrauen und Ablehnung. Wir fordern mehr direkte Demokratie und sind der Meinung, dass die Bürger knapp 100 Jahre nach Ausrufung der ersten Republik mündig genug sind, um in Volks-abstimmungen nach Schweizer Vorbild an ihrer Demokratie mitzuwirken. Die Hürden für Volksabstimmungen sind auf kommunaler, wie auf Landesebene so abzusenken, dass unsere erstarrte Demokratie durch die Mitsprache der Bürger wieder mit Leben erfüllt wird.

Die Alternative für Deutschland hat aus der Geschichte gelernt und bekennt sich zu unserem gesamten historischen Erbe. Darum sagen wir: „Wehret den Anfängen!“. Politisch korrekte Einheitsmeinungen sind das Gegenteil von demokratischer Vielfalt. Denn hinter den abgedroschenen Phrasen von Toleranz, Offenheit und Willkommens-Kultur steckt knallharte Multikulti-Ideologie, die zu Ende gedacht die kulturelle Selbstaufgabe bedeutet. Das Ergebnis der mangelnden Selbstachtung ist die Verherrlichung des Fremden, während das Eigene, die Heimat und das Festhalten an unseren Werten als altbacken abgetan und unter Generalverdacht gestellt wird. Die Altparteien führen rückwärtsgewandte Diskussionen und sind nicht fähig, aus dem Schatten der Vergangenheit herauszutreten. Sie konzentrieren sich bei der Betrachtung unserer Geschichte auf zwölf Unglücksjahre und vergessen dabei Jahrhunderte an historischer und kultureller Leistung. Damit halten sie uns in einer unfruchtbaren Selbstblockade gefangen, die unsere Zukunft verhindert.

Die jetzige Massenzuwanderung – von Grün-Rot ideologisch vorbereitet und von der CDU vorangetrieben - bringt das stabile soziale Gefüge unserer Demokratie ins Wanken. Die Altparteien erkennen den gesellschaftlichen Sprengstoff nicht, der sich aus der Umverteilung des Wohlstandes innerhalb Europas und der ungezügelten Masseneinwanderung aus dem islamischen Raum ergibt. Die unweigerlichen Folgen sind ein Zusammenbruch der Sozialsysteme, soziale Unruhen und schon jetzt schwerste Gefährdungen der inneren Sicherheit. Keine der islamisch geprägten Gesellschaften ist als Rechtsstaat verfasst, eine Trennung von Staat und Religion gibt es nicht. In vormodernen Strukturen aufgewachsen, ist eine Vermittlung und unbedingte Akzeptanz unserer Kultur –und Werteordnung aufgrund der schieren Zahl an Einwanderern utopisch. Grüne, SPD und die CDU tragen die Verantwortung für die wachsenden Parallelgesellschaften in deutschen Städten. Diese liefern den traurigen Beweis, dass der Versuch, unsere pluralistische Lebensweise zu vermitteln, groß-flächig gescheitert ist.

Dem setzt die Alternative für Deutschland das klare Bekenntnis zu Schleswig-Holstein als Heimat der Einheimischen und gut integrierten Einwanderer entgegen. Wir reichen denjenigen, die sich zu unseren Werten bekennen, freundschaftlich die Hand.

Wir fordern jedoch auch die Einhaltung geltenden Rechts und daraus folgend die unverzügliche Beendigung der Masseneinwanderung religiös geprägter, nicht integrierbarer Menschen in unser Land. Die AfD besteht darauf, dass es die Kernaufgabe einer souveränen Nation ist, selbst zu bestimmen, wer die Grenzen überschreitet und wer sich dauerhaft innerhalb dieser Staatsgrenzen niederlässt. Grenzkontrollen und Grenzzäune sind hierbei notwendige Hilfsmittel, um hoheitliche Rechte und staatliche Verantwortung durchzusetzen.

Verantwortungsvolle Bürgerlichkeit und Werteorientierung beginnen schon in Kindergarten und Schule. Die AfD wendet sich strikt gegen die Manipulation unserer Kinder durch Frühsexualisierung und ideologische Beeinflussung. Die Familie aus Vater, Mutter und Kindern ist keine Randerscheinung, sondern die Basis der Demokratie und für uns das anzustrebende Ideal. Wir machen niemandem Vorschriften, wie er oder sie glücklich werden sollen - wir alle sind in der Gestaltung unserer Lebensentwürfe frei. Die AfD steht für ein freiheitliches, humanistisches Menschenbild, nach dem jeder Mensch seines Glückes Schmied ist. Deshalb werden wir Entscheidungen im Bildungs- und Erziehungssektor in Schleswig-Holstein auch weiterhin wachsam begleiten, Irrwege aufzeigen und zu verhindern suchen.

Aus diesem bejahenden Menschenbild heraus lehnen wir das Gender Mainstreaming als ideologische Bevormundung wider die Natur kategorisch ab. Hinter dem grün-roten Kampf gegen eine allgegenwärtige "Diskriminierung" steht das ideologisch motivierte Vorhaben, die tragenden Stützen der Gesellschaft - gewachsene familiäre Bindungen und die natürlichen Eigenschaften von Mann und Frau - zu relativieren. Dem marktkonformen, gleichgeschalteten Konsumenten des Globalisierungszeitalters steht dann nichts mehr im Wege. Die Folgen dieser menschenverachtenden Ideologie sind starre Frauenquoten, Abertausende von "Gleichstellungsbeauftragten" und staatliche Dauerpropaganda für verschwindend kleine sexuelle Minderheiten. Nur aus der Verbindung zwischen Mann und Frau entstehen Kinder als Nachkommen unserer Gesellschaft. Der Schutz und die Förderung von Familien haben für die AfD höchste Priorität, weil wir unser Volk nicht aufgeben werden. Es ist ein Irrweg, darauf zu setzen, dass der schon lange anhaltende Geburtenrückgang unter Deutschen durch kulturfremde Zuwanderung ausgeglichen werden kann. Neben einer begrenzten und nach Kriterien gesteuerten Einwanderung ist es daher vor allem notwendig, die Lebensbedingungen junger Menschen in unserem Land zu verbessern.

Im Bereich der Wirtschaft will die AfD den Mittelstand, der das Rückgrat unseres Wohlstandes bildet, von den unzähligen bürokratischen Zertifizierungen und Über-regulierungen befreien, weil sie Arbeitskraft und Finanzmittel binden. Landespolitik muss die Wirtschaft fördern und nicht als deren Zuchtmeister auftreten. Wir fordern das Ende der Russland-Sanktionen, weil sie unseren Bauern im Land massiv schaden und das weitere Sterben von Bauernhöfen in der Region fördern.

Mit der kopflosen „Energiewende“ wurde eine Energiepolitik, die sich bislang durch Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Bezahlbarkeit auszeichnete, auf eine ideo-logisch gewollte Schaukelversorgung umgestellt. Nie zuvor war die Zahl an Regel-eingriffen zum Schutz der Stromnetze so hoch wie heute. Die grünen Lobbyisten des öko-industriellen Komplexes verkehren den biblischen Spruch, "der Mensch mache sich die Erde untertan", in sein Gegenteil und betreiben den Windkraftausbau bis hin zur Naturzerstörung. Die Rechnung für diesen hoch subventionierten Wahnsinn be-zahlen die Bürger, die für eine Kilowattstunde heute doppelt so viel zahlen wie noch vor wenigen Jahren.

Die Alternative für Deutschland bekennt sich in Schleswig-Holstein zu unserer liberalen, selbstbewussten und werteorientierten Lebensart. In einer automatisierten und stark vernetzten Welt führen wir beständige Werte, die von den Altparteien entsorgt wurden, wieder in das öffentliche Bewusstsein zurück, weil sie für das Leben der Schleswig Holsteiner Verlässlichkeit und Orientierung bieten. Als bürgerliche Partei der Mitte wollen wir nicht zurück in eine diffuse Sozialromantik. Als Schleswig-Holsteiner wollen wir die Zukunft unseres schönen Landes wertegeleitet in eigenem Interesse gestalten. Für unsere Art zu leben. Für unser Land!