Wahlnachlese der AfD zu Schleswig-Holstein

Nach dem für die AfD enttäuschenden Wahlausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein kommentierten AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla und der Landtagsabgeordnete Volker Schnurrbusch auf der Bundesseite die Situation für die Presse, nachdem die Bundespressekonferenz abgesagt worden war. Chrupalla kommentierte den Ausgang zudem auf Phoenix. „Wir als AfD haben zwar nur 1,5 Prozent der Stimmen verloren“, so Chrupalla. Am Ende habe “das aber dazu geführt, dass wir nicht mehr im Landtag von Schleswig-Holstein vertreten sind.”

Die Wahl in Schleswig-Holstein sei „ein persönlicher Sieg des Ministerpräsidenten“, sagte Chrupalla. Das müsse man neidlos anerkennen. Die Situation für den kommenden Sonntag sieht Chrupalla anders: „Unsere klassischen Themen wie Innere Sicherheit, hohe Energiepreise und Migration werden bei der nun anstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sicherlich deutlich mehr Wähler ansprechen. Darauf werden wir uns nun konzentrieren.“

Volker Schnurrbusch, Landtagskandidat und Pressesprecher der AfD Schleswig-Holstein, ergänzt:

„Ich bin davon überzeugt, dass das Ergebnis nicht an unserer Arbeit im Landtag lag. Wir haben als sehr kleine Gruppe ohne Fraktionsstatus immer gute Oppositionsarbeit gemacht und uns bei Themen wie Corona oder Zuwanderung, aber auch Energie immer klar gegen den Parteienblock gestellt und dafür entweder Prügel bezogen oder wurden von den meisten Medien ignoriert.“

Die AfD habe einen sehr engagierten Wahlkampf geführt, mit vielen Auftritten bei Podiumsdiskussionen und im Fernsehen. „Der Zuspruch auf der Straße, bei unseren Ständen oder auch bei den Spaziergängen war positiv und hat deutlich zugenommen. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die sich im Wahlkampf bis zum letzten Tag eingesetzt haben. Die Zufriedenheit der Schleswig-Holsteiner ist schon fast legendär.“

„Wir im Norden sind laut Umfragen die glücklichsten Menschen in Deutschland. Das spiegelt sich auch in den hohen Zustimmungswerten mit der Landesregierung wider. Da hat es jede Oppositionspartei schwer, wie man ja auch bei der SPD gesehen hat. Selbst die FDP als regierungstragende Partei konnte nicht von ihrer Arbeit profitieren. Leider war dies ganz klar eine Ministerpräsidentenwahl.“

Auf Phoenix äußerte sich Tino Chrupalla ebenfalls umfangreich zum Wahlausgang:

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