Lübecker Nachrichten stellen Spitzenkandidaten Uwe Witt vor

Die Regionalzeitung Lübecker Nachrichten hat am vergangenen Wochenende einen Artikel über den AfD-Spitzenkandidaten in Schleswig-Holstein, Uwe Witt, veröffentlicht. Darin gab Witt, der bereits seit 2017 Bundestagsabgeordneter der Alternative für Deutschland ist, umfangreich Rede und Antwort auf acht Fragen. Witt führte unter anderem aus, dass die letzten eineinhalb Jahre während der Corona-Pandemie gezeigt hätten, dass „die Regierungshandlungen unter Angela Merkel desaströse Zustände in unserem Land hervorgerufen haben.“ Die Bürger hätten es verdient, „dass nicht Politik gegen sie, sondern für sie gemacht wird.“ Insbesondere müssten den Bürgern ihre Grundrechte zurückgeben werden. Witt erläuterte zudem, wie die anderen Parteien die Arbeit der AfD im Bundestag boykottieren.

Die Zeitung fragte nacheinander die Standpunkte des Bundestagskandidaten bei mehreren politischen Themenbereichen ab.

Zur sogenannten grünen Landwirtschaft befragt, entgegnete Witt, dass „nachhaltige und tierwohlschützende Landwirtschaft“ nicht gleichzeitig bedeute, dass man auf Fleisch verzichten müsse. Es sollte aber darauf Wert gelegt werden, Produkte aus der Region zu beziehen. Es mache keinen Sinn, aus anderen EU-Ländern oder gar aus Übersee Fleisch- oder Getreideprodukte einzuführen.

E-Autos sind laut Witt keine Alternative. Vielmehr herrsche der „Irrglaube“, dass E-Autos umweltfreundlicher seien als Verbrennungsmotoren. Dabei bräuchten sie aufgrund ihrer Größe meistens mehr Raum als andere Autos und zerstören die Straßen-Substanz schneller. Dass Benziner- und Dieselfahrer immer höhere CO2-Steuern bezahlen, die das Tanken massiv verteuern, sei laut Witt „schlichte Ungerechtigkeit.“ E-Auto-Fahrer würden schließlich auch dann keine CO2-Steuern zahlen, „wenn die Autos mit Kohlestrom aufgeladen werden“. Witt mahnte auch vor den „katastrophalen Umweltschäden, die der Abbau von Rohstoffen für die Herstellung von Batterien verursacht“.

Witt beklagte zudem, dass die Arbeit der AfD im Deutschen Bundestag von den anderen Parteien systematisch boykottiert werde. Ihre Vorschläge würden allein darum abgelehnt, weil sie von der AfD kämen. Witt: „Die als Strategie bezeichnete Vorgehensweise der etablierten Parteien, unsere Anträge per se und ohne Ansehen des Inhaltes abzulehnen, ist undemokratisch und dazu auch noch völlig sinnlos.“ All ihre Anträge würden schlichtweg abgelehnt und im besten Fall ein paar Wochen später als eigene eingereicht. Witt betonte, dass es ihm als Obmann im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales besonders wichtig sei, „dass die Bürger am Ende der Gehaltsabrechnung mehr Netto vom Brutto haben.“

Mit Blick auf seinen Kreis Ostholstein warb Uwe Witt dafür, dass den Bürgern neue Zukunftsperspektiven geboten werden müssten, nachdem durch die Regierungsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie vor allem die Tourismusbranche in Schleswig-Holstein hart getroffen worden sei.

Uwe Witt plane, bis zur letzten Minute aktiven Wahlkampf in den verschiedenen Wahlkreisen in Schleswig-Holstein zu betreiben, um am Wahlabend dann mit seinem Kreisverband zusammen die Wahlergebnisse zu erwarten, und hoffentlich auf einen erfolgreichen Wahlkampf anzustoßen. (LN/FW)

Quelle: Lübecker Nachrichten

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