Schleswig-Holsteins Grüne scheitern an ihrer Frauenquote

Schleswig-Holsteins Grüne werden trotz zunehmenden Wählerzuspruchs und der Hoffnung auf Direktmandate weniger Frauen in den Bundestag entsenden. Die “feministisch ausgerichteten Grünen im Norden” hätten laut dem AfD-Landtagsabgeordneten Claus Schaffer in acht von elf Wahlkreisen Männer nominiert, nur in drei Wahlkreisen Frauen. “Und von diesen drei Frauen hat gerade mal eine die Chance, ein Direktmandat zu gewinnen.

Nach Medienberichten könnten die Grünen – ausgehend von den Ergebnissen der Europawahl 2019 – insgesamt sieben Wahlkreise gewinnen, davon sechs durch Männer. Obwohl die Grünen eine paritätisch besetzte Landesliste aufgestellt haben, werden die Erfolge also voraussichtlich bei den überwiegend von Männern besetzten Wahlkreisen eingefahren werden. Offenbar lässt sich nicht einmal die grüne Basis vorschreiben, welches Geschlecht ein bevorzugter Direktkandidat haben soll.”

“Die grüne Ideologie einer Frauenquote scheitert an der Realität vor Ort, denn wie bei den meisten anderen Parteien auch, sind es auch bei den Grünen eher die Männer, die sich der‚ Ochsentour durch die Gremien mit oft familienfeindlich langen Abendsitzungen‘ stellen – und in der Folge auch nominiert werden, wie die Landesvorsitzende der Grünen feststellen musste.

Wen wundert es also, dass aus den Reihen der Grünen umgehend der Ruf nach einer Änderung des Wahlrechts ertönt. Verringerung der Anzahl der Wahlkreise mit je zwei Kandidaten, paritätisches Wahlrecht, Vielfalt in den Parlamenten und am besten auch Vorgaben zur Migrationsgeschichte bei Parlamentariern, um nur einige der grünen Vorschläge zu nennen. Wenn die Wirklichkeit nicht ins grüne Weltbild passt, muss der grünen Ideologie per Gesetz der Weg geebnet werden.

Für die AfD ist eine Frauenquote das Gegenteil von Chancengleichheit und Gleichberechtigung. Gesetzliche Frauenquoten sind vielmehr Ausdruck einer Behauptung, nach der Frauen politische oder auch berufliche Ziele nicht anders als über eine Frauenquote erreichen können. Erfolgreiche Frauen, die aufgrund eigener Leistung und Qualifikation politisch oder beruflich Karriere machen, werden mit jenen gleichgestellt, die auf Quotenplätzen jenseits einer ausreichenden Qualifikation mitschwimmen.

Die AfD stellt sich gegen grün-ideologisch motivierte Angriffe auf gleiche Rechte und gleiche Chancen im Wahlrecht. Wir wollen keinen feministischen Einschlag in demokratische Prinzipien, bei uns haben Frauen gleiche Rechte und gleiche Chancen, dazu brauchen wir keine grüne Bevormundung!“

Quelle: Claus Schaffer

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