Folgen des Lockdowns und ungeeignete Lösungsansätze gefährden die Zukunft unseres Landes

Laut Dr. Bruno Hollnagel gefährden die Folgen des Lockdowns einerseits, sowie ungeeignete Lösungsansätze andererseits, die Zukunft Deutschlands. Wie der Focus berichtet, erwartet das Unternehmensberatungshaus Accenture für europäische Banken bis zu 415 Mrd. Euro Verluste durch Kreditausfälle, die durch die Corona-Krise bedingt sind. Hinzu komme, dass die Verluste in Deutschland bisher nicht realisiert wurden, da die Pflicht der Insolvenzanmeldung bis Ende September 2020 ausgesetzt wurde. Die Bundesregierung erwägt eine Verlängerung.

„Seit Jahren haben wir von der AfD vor den verheerenden Folgen der Banken-, Staatsschulden- und Eurokrise gewarnt, die durch diverse „Rettungsmaßnahmen“ nur verschleppt aber nicht gelöst wurden“, kommentiert Dr. Bruno Hollnagel, Mitglied des Finanzausschusses des deutschen Bundestages. „Die wirtschaftlichen Folgen des politisch verordneten Lockdowns werden brutal auf die Realwirtschaft durchschlagen. Davon werden auch Bürgschaften des Bundes betroffen sein.“

Die im März diesen Jahres beschlossenen Unternehmenshilfen hätten dazu geführt, dass eigentlich nicht lebensfähige Unternehmen weiter existieren konnten und den Schaden noch vergrößern werden. Gemäß Hollnagel sollte die Lösung nicht sein, die Insolvenzantragspflicht auf Dauer auszusetzen, sondern weitere Lockdowns zu verhindern und die Wirtschaft wieder anzukurbeln. „Voraussetzung hierfür ist ein tragfähiges Wirtschafts- und Währungssystem. Gemeinschaftshaftungen und Transferunion sind Ansteckungsmechanismen, die die strukturellen Probleme nicht lösen, sondern verschlimmern.“

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