Abschaffung der Düngeverordnung gefordert

Presseerklärung des Landesfachausschuss für Umwelt, Natur- und Tierschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Die Düngemenge in Deutschland geht seit mehreren Jahrzehnten kontinuierlich zurück und hat sich seit 1980 halbiert. Dies liegt einerseits an den gestiegenen Preisen, andererseits am Verantwortungsbewusstsein der Landwirte. Kein Landwirt kauft heute teuren Mineraldünger, um ihn dann irgendwo zu entsorgen. Der Dünger wird gezielt und mit immer genaueren Maschinen ausgebracht. Daher haben sich die Mitglieder des Landesfachausschuss „Landwirtschaft“ der AfD einhellig für die vollständige Abschaffung der völlig überflüssigen und bürokratischen Düngeverordnung ausgesprochen.

Einzig die Gülleverordnung soll nach dem Willen der AfD beibehalten werden, da hier eine Überdüngung aus Bequemlichkeit vorkommen kann. Dies aber ist die Ausnahme. Damit nicht auch noch die letzten Milchbauern aufgeben, brauchen die Bauern eine ausreichende finanzielle Unterstützung für die Ausweitung der Lagerkapazitäten.

Karl-Heinz Lenz, für dieses Thema zuständiges Mitglied des Fachausschusses, sieht den Beweis in der sich ständig verbessernden Wasserqualität unserer Gewässer. Auch für das Trinkwasser sieht er keine Gefahr, da alle größeren Brunnen durch Wasserschutzgebiete zusätzlich gesichert werden, und seit Jahrzehnten keine steigenden Nitratwerte zu verzeichnen sind.

Die von Politik und Medien verbreitete Panik – auch vonseiten der angeblich so landwirtfreundlichen CDU – grenzt nach seiner Meinung an Hetze gegen die Landwirte und beruht auf Messungen in extrem flachen Brunnen, die direkt unter der Oberfläche den völlig natürlichen Nitratgehalt zeigen. Nitrat ist kein Gift, sondern ein für alle Pflanzen und Lebewesen unverzichtbares Nährsalz. Selbst in Biogemüse findet sich ein hoher Nitratgehalt, der aber völlig ungefährlich ist.

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